Erlebnistag für die ganze Familie

400 Besucher im Steinbruch

Die „Blaue Lagune“ im Steinbruch war ein beliebtes Fotomotiv.
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Die „Blaue Lagune“ im Steinbruch war ein beliebtes Fotomotiv.

Der Eisborner Steinbruch hat es in sich mit seinen Gesteinsformationen, seiner Lage und seinem Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Diesen Steinbruch zu erleben, bot das Unternehmen Lhoist am Samstag für jeden Interessierten an. Etwa 400 Besucher, darunter viele Familien, nahmen dieses Angebot an.

Werksleiter Stefan Flügge stellte sein Unternehmen vor und erläuterte auch die Pläne, die eine Erweiterung um etwa 16 Hektar in Richtung Asbeck vorsehen (wir berichteten). Damit soll soll der Standort im Hönnetal ab 2023 für weitere 35 Jahre gesichert werden.

„Blaue Lagune“ beliebtes Fotomotiv

„Je mehr Informationen, umso besser“, fasste Wilfried Rubarth aus Eisborn den Tag zusammen. „Die Abbaufläche ist jetzt weit weg vom Schuss.“ Auch diese Richtung wurde im Rahmen der Begehung am Steinbruch-Erlebnistag eingeschlagen. Ein Rundweg führte durch das weitläufige Gelände. Die „Blaue Lagune“ war ein begehrtes Fotomotiv, ebenso ein Date mit „Schatzi“. Diese vier Jahre alte Schleiereule ließ sich auf die mit einem Lederhandschuh geschützte Hand nehmen und auch streicheln. Möglich machte dies die Mendener Falknerei „Skyhunters in nature“, die einige ihrer Tiere vorstellte.

Uhu, Eule, Wanderfalke und Waldkauz im Steinbruch

„Uhu, Eule, Wanderfalke und auch Waldkauz leben hier im Steinbruch“, wusste Falkner Pascal. Seine Kollegin Franzi brachte derweil den Kindern die Vögel näher. Der achtjährige Mika war begeistert, als er „Schatzi“ tragen durfte. „Sie ist ganz weich und warm.“ Und überhaupt nicht schwer: „Sie wiegt 440 Gramm“, erzählte die Falknerin. Zehn Gramm schwerer ist Waldkautz „Baldur“. Auch dieser ließ sich tragen, und beeindruckte durch seine Erscheindung. Auch den elfjährigen Juri, der viel über die Lebensweise dieser Vogelart wissen wollte.

Gigantische Fahrzeuge bestaunt

Tiere gehörten ebenso zu diesem Erlebnistag wie eine Ausstellung der Fahrzeuge, die im Steinbruch zum Einsatz kommen. Gegen diesen Fuhrpark sahen die Menschen winzig aus. Dieses Gesamtkonzept, bei dem sich an diesem arbeitsfreien Tag der Steinbruch von seiner besten Seite präsentierte, kam bei den Gästen gut an. „Diese Aktion war in Ordnung“, stellte auch Wilfried Rubarth fest.

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