Familienhund in der Höhle

Die Welpen sind niedlich. Gezüchtet werden sie – in reinrassiger Form – nur bei Bedarf. Eurasier sind sehr auf den Menschen, die Familie fixiert und sollten ihr gesamtes Leben an einem Ort verbringen.

BALVE -  Die Rasse gibt es erst seit 53 Jahren, doch als Familienhund sei der Eurasier weltweit bereits sehr beliebt. Deshalb präsentiert die Kynologische Zuchtgemeinschaft für Eurasier (KZG) die Tiere bei einer großen Hundeschau auch am Sonntag, 3. November, in der Balver Höhle.

Der Eurasier ist eine Mischung aus Chow Chow, Wolfsspitz und Samojede. Die Entwicklung der neuen Rasse begann 1960 im deutschen Weinheim. Der Name der Rasse leitet sich aus den Ursprungsländern der Ausgangsrassen ab.

Der Hund ist laut Veranstalterangaben selbstbewusst, ruhig, ausgeglichen mit hoher Reizschwelle, wach- und aufmerksam ohne lauffreudig zu sein; mit stark ausgeprägter Bindung an seine Familie; Fremden gegenüber zurückhaltend, ohne aggressiv zu sein. Auch bei einem Familienurlaub sollte der Hund nicht in fremde Hände abgegeben werden. Er passe auch gut zu anderen Haustieren. Einen ausgeprägten Jagdtrieb habe er nicht.

Eurasier seien mittelgroß, verschiedenfarbig (schwarz, grau, rot) und habe Stehohren. Das Tier besitze einen mittelschweren Knochenbau und mittellanges Grannhaar mit dichter Unterwolle. Es werde bis zu 60 Zentimeter hoch und 30 Kilogramm schwer.

Die Fellpflege sei unkompliziert. Das Tier habe auch nicht den üblichen Hundegeruch. Er könne auf dem Land ebenso wie in der Stadt leben; bei Familien wie auch in Singlehaushalten; bei Alt wie Jung. Nur in der Zwingerhaltung allerdings verkümmere er.

(Berg-)Wandern und Joggen seien kein Problem. Auch sei der Hund als Begleiter bei Ausritten geeignet. Der Hund sei verspielt, also kein Wachhund; nicht geeignet für sture Wiederholungen von Übungen.

Reinrassige Eurasierwelpen werden nur bei Bedarf gezüchtet. So kann es für Interessenten zu Wartezeiten kommen. Die Lebenserwartung sei recht hoch, zwölf bis 15 Jahre keine Seltenheit. Der Rassename sei jedoch nicht geschützt. Kreuzungen, die aber auch als Eurasier angeboten würden, seien deshalb auf dem Markt zu finden.

Die Hundeschau in der Balver Höhle beginnt am Sonntagmorgen, 3. November, um 9 Uhr. Der Eintritt ist frei. Etwa 100 Tiere werden vor Ort zu besichtigen sein. Ein Imbiss wird bei der Veranstaltung angeboten. Der Veranstalter weist darauf hin: „Vierbeinige Gäste müssen die gültigen Impfungen nachweisen.“

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