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Familiendrama im MK: 70-Jähriger soll seine Ehefrau umgebracht haben

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Von: Markus Wilczek

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Die Kriminaltechnik der Polizei ermittelt nach dem Fund einer Leiche (Symbolfoto)
In Balve soll ein 70-Jähriger seine gleichaltrige Ehefrau umgebracht haben. Der Mann sitzt in Untersuchungshaft, eine Mordkommission hat die Ermittlungen übernommen. © Paul Zinken/dpa

Familiendrama im Märkischen Kreis: In Balve-Beckum soll ein 70-Jähriger seine gleichaltrige Ehefrau umgebracht haben. Der Senior sitzt in Untersuchungshaft. Ein Mordkommission der Polizei ermittelt.

Balve - Bereits am Morgen des 30. August hatte ein Mitarbeiter eines Pflegedienstes in einem Haus an der Straße Zum Langenloh in Balve-Beckum eine leblose 70-Jährige in ihrem Bett gefunden. „Der ebenfalls im Haushalt lebende 70-jährige Ehemann gab an, dass er zuvor bereits seine Ehefrau nach dem Aufstehen leblos vorgefunden habe“, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft Arnsberg am Montagnachmittag in einer gemeinsamen Presseerklärung mit, ohne weitere Details zu nennen.

So bleibt zunächst die Frage offen, warum der Senior dann nicht direkt die Polizei oder den Rettungsdienst gerufen hatte. Im Zuge der anschließenden Todesermittlung hätten sich laut Mitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft dann Hinweise auf ein mögliches Tötungsdelikt ergeben. Im weiteren Verlauf der Ermittlungen ergab sich ein Tatverdacht gegen den 70-jährigen Ehemann. Wie und woran die Seniorin gestorben ist, dazu ist bislang nicht bekannt. „Zu den genauen Umständen des Todes können wir derzeit aus ermittlungstaktischen Gründen keine Angaben machen“, sagte Polizeisprecher Lorenz Schlotmann auf Nachfrage der Redaktion.

70-Jähriger sitzt in Untersuchungshaft

So teilten Polizei und Staatsanwaltschaft nur mit, dass der 70-Jährige bereits am 31. August vorläufig festgenommen wurde. Nach einer Vorführung beim Amtsgericht Menden ordnete der zuständige Haftrichter am 1. September die Untersuchungshaft an.

„Wir stehen mit den Ermittlungen noch relativ am Anfang. Deshalb können weitere Auskünfte zum jetzigen Zeitpunkt nicht erteilt werden“, so Schlotmann.

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