Video: Familie Linsmann kümmert sich auf Hof in Garbeck um 550 Mutterschafe

Balve - Die arbeitsreichste Zeit auf dem Hof Linsmann in Garbeck ist der Frühling. Reinhard und Maria Linsmann mit ihren Söhnen Alexander, Dirk und Anton sind fast rund um die Uhr im Einsatz und kümmern sich um die rund 550 Mutterschafe, die nun ihre Lämmer bekommen.

Einblicke in den Familienbetrieb, der seit 1930er-Jahren in der sechsten Generation geführt wird, bekamen kürzlich 35 Junglandwirte. Alexander Linsmann (19), zurzeit im dritten Lehrjahr als Landwirt, hatte seine Arbeit an diesem Tag früher als sonst erledigt, um die Gäste aus ganz Westfalen auf dem Hof zu empfangen. 

Dieses Treffen in Balve war der Auftakt in diesem Jahr für die Aktionen der Junglandwirte, zu denen der Garbecker seit einem Jahr als Teil des Sprecherteams des Junglandwirteforums im Märkischen Kreis gehört. 

Heugewinnung spielt eine große Rolle 

Erstmals öffnete der elterliche Hof seine Türen für ein solches Treffen, das andererseits auch für die Besucher Neuland war. Ein Schafzuchtbetrieb war nämlich bisher noch nie besichtigt worden. Alexander Linsmann berichtete über die Arbeit mit den Tieren im Jahresverlauf, die für seine Familie ab Dezember beginnt. Sechs Böcke werden dann zu den Mutterschafen gestellt – inzwischen sind mehrere Drillingsgeburten und sogar eine Vierlingsgeburt erfolgt. 

Alexander Linsmann führte die Besucher über den Hof.

Linsmann führte die jungen Landwirte durch den Betrieb, in dem auch die Heugewinnung für das Winterfutter und die Landschaftspflege eine Rolle spielt. Viel zu erzählen hatte Linsmann, viele Fragen galt es zu beantworten. Mit Wölfen hätte seine Familie bisher noch keine Probleme gehabt, berichtete er. Linsmann hofft, dass dies auch zukünftig so bleibt: „Wenn die Tiere hier wieder heimisch werden, sehe ich eigentlich schwarz für die Schäferei.“ 

Ein Schaf kann laut Linsmann zehn bis zwölf Jahre alt werden, fünf Monate dauert die Tragezeit bis zur Geburt der Lämmer. In der Hochphase sei im Stall Hochbetrieb. „Dann kommen täglich zwei bis 15 Tiere zur Welt“, sagt Linsmann.

Rubriklistenbild: © Kolossa

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