Fällarbeiten im Hönnetal in den Herbstferien

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An der Bundesstraße 515 werden in den Herbstferien Bäume gefällt.

Balve - Für die Herbstferien müssen sich Verkehrsteilnehmer im Hönnetal wieder auf Behinderungen einstellen.

Der Landesbetrieb Straßen.NRW plant aus Gründen der Verkehrssicherheit weitere Baumfällungen und wird deshalb die Bundesstraße 515 zwischen den Abzweigen Hemer (Hönnetalstraße) und Asbeck (Hüstener Straße) mindestens für die erste Ferienwoche halbseitig sperren. 

Mobile Ampelanlagen sollen dann den Verkehr regeln. Zusätzlich gibt es noch kurzfristige, halbseitige Sperrungen im Bereich Sanssouci und Ortseingang Beckum. „Spätestens zum Schulanfang nach den Ferien am 29. Oktober werden die Straßen wieder frei sein“, heißt es in der Mitteilung von Straßen.NRW. Im vergangenen Herbst war bereits der Bereich des Hönnetals bis zum Abzweig Hemer fertiggestellt worden. Die zwei Wochen reichten allerdings nichts aus, um auch den Abschnitt hinter dem Uhufelsen zu bearbeiten. 

Besondere Schwierigkeit bereitet hier neben dem schroffen Gelände die Bahnlinie, die durch einen Streckenposten abgesichert werden muss. Dieser könnte, falls Äste auf die Gleise fallen, mit dem Lokführer in Kontakt treten und frühzeitig warnen. Der Fahrplan der Bahn soll durch die Fällarbeiten nicht beeinträchtigt werden. 

Hauptsächlich Eschen werden entfernt 

Neben den Eschen, die wegen des Eschentriebsterbens aus dem Straßenbegleitgrün entfernt werden müssen, sollen andere Baumarten wie Ahorn, Hainbuche oder Eiche möglichst geschont werden. Im Bereich des Uhutunnels soll ein älterer Buchenbestand, der seit vielen Jahren nicht mehr gepflegt wurde, da es sich um ein Naturschutzgebiet handelt, ausgedünnt werden, weil faule oder pilzbefallene Bäume sonst auf die Straße oder die Schienen stürzen könnten. 

Bäume sind bereits markiert 

Die zu fällenden Bäume wurden im Vorfeld markiert und die Maßnahme mit der Unteren Landschaftsbehörde abgestimmt. Die Einsatzleitung hat der Balver Förster Richard Nikodem. „Wir haben die Maßnahme wieder extra in die Ferienzeit gelegt, um das geringere Verkehrsaufkommen in dieser Zeit zu nutzen“, sagt Nikodem.

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