Erzbistum macht sich ein Bild von der Arbeit in Balve

+
Weihbischof Dominicus Meier (Mitte) mit Mitgliedern des Dekanatspastoralrats. Mit dabei waren Pfarrer Andreas Schulte (3. von links) und Vorsitzende Anita Weins (5. von rechts) aus Balve sowie Mitglied Rainer Grünebaum (2. von links) aus Küntrop.

Balve - Weihbischof Dominicus Meier nimmt im Pastoralverbund Balve-Hönnetal nicht nur die im Mai anstehenden Firmungen vor, sondern verschafft sich seit Mittwoch auch Eindrücke  von der Arbeit in den Gemeinden – darunter auch Balve.

Diese so genannte bischöfliche Visitation sieht vor, dass der Weihbischof am 21. Februar eine Messfeier im St. Johannes-Altenpflegeheim zelebriert, und danach Gespräche mit den Mitarbeitern des Pastoralverbundes sowie dem Gesamt-Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand durchführt. 

Pfarrer Andreas Schulte aus Balve steht dem Ganzen ausgesprochen positiv gegenüber: „Jetzt kann sich das Erzbistum ein Bild über die Arbeit bei uns vor Ort machen.“ 

Auftaktveranstaltung zur Visitationsreise

Balves Geistlicher nahm in seiner Funktion als einer der beiden stellvertretenden Dechanten am Mittwoch an der Auftaktveranstaltung zur Visitationsreise mit zehn Mitgliedern des Dekanatspastoralrats im Haus Hemer teil. Schulte steht damit, wie Pfarrer Frank Niemeier, dem Dechanten des Dekanats Märkisches Sauerland, Pfarrer Johannes Hammer, bei der Durchführung der Reise durch die fünf pastoralen Räume Menden, Hemer, Balve, Letmathe und Iserlohn mit insgesamt 80.000 Katholiken zur Seite. 

Firmung und Visitation werden erstmals zeitlich voneinander getrennt stattfinden: Die Firmfeiern beginnen im Mai und enden im Juni, während die Visitation im Februar und März stattfindet. Vorgesehen sind 60 Mitarbeitergespräche mit dem pastoralen Personal, also allen Priestern, Gemeindereferenten und Diakonen. 

Über das, was die Menschen bewegt

Außerdem steht auf dem Programm der Besuch von Schulen, caritativen und diakonischen Einrichtungen sowie ehrenamtlich Engagierten in den Gremien (Pfarrgemeinderat, Kirchenvorstand) und Gruppen der Kirchengemeinden (Jugend, Liturgische Dienste). Dazu kommen Gespräche mit dem Evangelischen Kirchenkreis, dem Landrat und den Bürgermeistern. 

Erste Eindrücke über das, was die Menschen bewegt, bekam der Bischof in Hemer. Erfreulich viel ehrenamtlicher Einsatz bei immer weniger hauptamtlichem Personal muss sich gegen Bürokratie und die in den Gemeinden gewachsenen Strukturen behaupten. 

Veränderungsprozess

Weihbischof Dominicus fasste den Austausch zusammen: „Ich darf Ihnen bestätigen, dass sie ein normales Dekanat sind. Ihre Äußerungen spiegeln sich in der Breite des Erzbistums wider.“

Er wies auf den Veränderungsprozess hin, dem sich die Kirche immer wieder in jeder Gemeinde in der Willkommenskultur gegenüber neuen Gemeindemitgliedern oder potentiellen Helfern stellen muss.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare