Erstes Schlosskonzert des Musikvereins Amicitia Garbeck

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Die Musiker aus Garbeck spielten am Samstag erstmals im Lichthof des Herdringer Schlosses. Ob dieses Konzert wiederholt wird, steht noch nicht fest.

Herdringen/Garbeck - Eine Konzertpremiere wurde am Samstag in Herdringen geboten: Der Musikverein Amicitia Garbeck stellte sich erstmals der Herausforderung, im Jagdschloss ein Konzert für großes Blasorchester zu geben.

Nicht genug damit, dass die Garbecker dafür die Kreisgrenzen überschritten, sie boten dem Publikum damit zugleich auch an, sich in verschiedener Weise verwöhnen zu lassen. 

Dietlind Schulte, die den Konzertabend moderierte, sagte: „Wir servieren Ihnen ein Drei-Gänge-Menü verschiedener musikalischer Häppchen. Zwischen den musikalischen Gängen stehen kulinarische Häppchen am Büfett bereit.“ 

Dass nur 100 Zuhörer bei dieser Premiere verzeichnet wurden, musste der Musikverein zur Kenntnis nehmen. Michael Volmer, Vorsitzender, sagte auf Anfrage: „So ähnlich war es auch bei der ersten Night of Music.“ Nach und nach hätte sich dann die Qualität herumgesprochen, sodass inzwischen die Karten für die nächste Night of Music (NoM) schon am ersten Tag des Vorverkaufs vergriffen seien. 

Erst kurzfristig Sitzplätze ausgewiesen 

Mit diesem Schlosskonzert wollten die Musiker die NoM-freie Zeit überbrücken. Der Vorsitzende zeigte sich zuversichtlich: „Wir warten die Resonanz ab, ob wir dieses Konzert alle zwei Jahre veranstalten können.“ Vielleicht haben sich Interessenten von einem Besuch abschrecken lassen, als das Konzert anfangs nur als Stehplatzkonzert ausgewiesen wurde, und sich der Musikverein erst kurzfristig dafür entschied, Stühle aufstellen zu lassen, hofft Volmer. 

Ganz besonderes Ambiente 

Vom Ambiente jedenfalls landeten die Garbecker unter der Leitung von Tobias Schütte einen Volltreffer. Im Lichthof ( Volmer: „Wir haben hier bei der Generalprobe am Freitag das erste Mal gespielt.“) kam das Orchester hervorragend zur Geltung mit der Interpretation der klassischen und modernen Stücke. 

Viel Beifall bekamen die Musiker, wobei den Solisten Susanne Kienzel (Oboe), Fabian Schulte (Klarinette) und Dirk Schulte (Horn) in dem musikalischen Dreiteiler ein besonderer Anteil zukam. Unter der Lichtkuppel kamen die musikalischen Darbietungen als Ganzes ganz besonders zur Geltung. 

Dass einige Räume des Schlosses für das Büfett geöffnet wurden, kam beim Publikum ebenfalls gut an.

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