Erster Stadtverbandstag der Feuerwehr Balve - Kreisbrandmeister Blumenrath verabschiedet

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Wehrleiter Frank Busche (l.) und sein Stellvertreter Oliver Prior (r. ) verabschieden sich von Kreisbrandmeister Rainer Blumenrath.

Volkringhausen - Beim ersten Stadtverbandstag der Balver Feuerwehr in der Schützenhalle wurde Kreisbrandmeister Rainer Blumenrath verabschiedet. Ein Rückblick in Zahlen bot einen Einblick in die Arbeit der Feuerwehr.

Vor 24 Jahren eröffnete Kreisbrandmeister Rainer Blumenrath in dieser Funktion in der Volkringhausener Schützenhalle den ersten Stadtverbandstag der Balver Feuerwehr. 

Am Samstag sprach er dort seine Abschiedsworte: Ende des Jahres tritt er in den Ruhestand ein. Zum letzten Mal dankte er den Feuerwehrkameraden für ihre Einsatzbereitschaft. Gerne erklärte er dann, dass Balve in Sachen Nachwuchswerbung auf dem richtigen Weg sei. 

Er regte an, zukünftig auch über die Gründung einer Kinderfeuerwehr nachzudenken. Wehrleiter Frank Busche und sein Stellvertreter Oliver Prior überreichen dem Kreisbrandmeister zur Erinnerung an die Balver Wehr ein Mammut. 

Alle Einsätze in Zahlen

206 Mal musste die Wehr seit dem Stadtverbandstag 2016 ausrücken, berichtete Frank Busche. 40 Einsätze leisteten die First Responder, außerdem waren die Kameraden bei 67 Brandsicherheitswachen auch in der Höhle tätig. 28 Öl-Spuren wurden beseitigt. 17 Mal kontrollierten die Aktiven Brandmeldeanlagen, die Alarm ausgelöst hatten. 13 Feuer mussten gelöscht werden, 8 Mal öffneten die Einsatzkräfte verschlossene Türen und 6 Einsätze erfolgten als Tragehilfe für den Rettungsdienst. 

Darüber hinaus gab es 14 technische Hilfsleistungen, beispielsweise im Rahmen von Verkehrsunfällen, die Beseitigung umgestürzter Bäume oder das Auspumpen von Kellern. Um diesem umfangreichem Einsatzspektrum gerecht zu werden, sei für alle Feuerwehrfrauen- und -männer ständige Weiterbildung erforderlich. In diesem Jahr steht noch die Beschaffung eines neuen Fahrzeugs für die Löschgruppe Eisborn an. Wehrleiter Busche und Bürgermeister Hubertus Mühling wiesen auf die Verbesserung der Gebäude-Infrastruktur hin. 

Planungen für Gerätehaus im Bereich Sanssouci

Die Mitglieder der Feuerwehr aus dem gesamten Stadtgebiet waren in die Volkringhausener Schützenhalle gekommen.

„In Mellen reden wir von einem Neubau“, gab Hubertus Mühling bekannt. Eine Erweiterung oder Modernisierung des jetzigen Standortes sei nicht mehr möglich. Entsprechende Mittel würden in den Haushalt 2018 eingestellt. Somit könne eventuell noch im kommenden Jahr ein modernes Gerätehaus bezogen werden. Am Standort Garbeck werde demnächst ein vierter Stellplatz errichtet und eine Abgas-Absaugeinrichtung installiert. 

Zudem würden die Planungen für das Gerätehaus im Bereich Sanssouci vorangetrieben, das von den Löschgruppen Volkringhausen und Beckum gemeinsam genutzt werden soll. Am Ende des offiziellen Programms standen Ernennungen und Beförderung. 

Beförderungen und Ernennungen:

Vier Jugendliche wurden aus der Jugendfeuerwehr in die Feuerwehr aufgenommen: Chantal Pröpper, Sarah Müthing, Besian Abazaj und Raphael Alberts. Neue Feuerwehranwärter sind Silvia Schäffer, Magnus Grote, Marius Westphal, Paul-André Baummann, Jörg Grewe und Max Schnadt. 

Von der Feuerwehr Soest wurde Feuerwehrfrau Britta Keinemann, von der Feuerwehr Hamm Unterbrandmeister Thomas Röken übernommen. 

Ihre Probezeit haben bestanden: Lara Krämer, Sarah Morrei, Dennis Roland, Jonas Schwabbauer, Jonas Böhm, Erik Schrimpf, Marcel Danne, Tim Winiarski, Hendrik Severin, Philipp Schulte-Fabry, Robin Smid und Philipp Schöneberg-Schweitzer. 

Zum Brandmeister wurden folgende Kameraden befördert: Stefan Severin, Ralf Harnischmacher und Tobias Sdunek. Oberbrandmeister ist jetzt Svend Fliege, Brandinspektoren sind Kai Gaberle, Christoph Busche und Christopher Biehs. 

Das Ehrenzeichen in Gold für 35-jährige Pflichterfüllung erhielten Bertram Kleine, Udo Perschke, Heiner Isenberg, Uwe Reichholt und Gisbert Wiesenhöfer, das Ehrenzeichen in Silber (25 Jahre) bekamen Jörg Westermann, Frank Schulte, Markus Schmoll, Guido Schmoll, Dirk Goreski und Jens Hartmann. 

Für ihre Mitgliedschaft im Musikzug erhielten 13 Kameraden eine Ehrennadel: Alfons Droste, Rudolf Habbel, Bertram Kleine, Thomas Schwermann, Klaus Simon, Alfons Träger, Antonius Träger, Robert Sasse (alle Gold für 30 Jahre); Magnus Grote, Helmut Krämer, Rainer Krämer, Joelle Schary, Oliver Schwartpaul und Ulrike Schwartpaul (Bronze für zehn Jahre).

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