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Erster Pflanztag im Balver Babywald

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Von: Julius Kolossa

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Auf dieser Fläche in Mellen entsteht ab Samstag der Babywald.
Auf dieser Fläche in Mellen entsteht ab Samstag der Babywald. © Kolossa, Julius

Der Balver Babywald in Mellen wird am Samstag, 13. November, seiner Bestimmung übergeben.

„42 Bäume sind verkauft worden an Familien aus der Kernstadt und allen Ortsteilen“, sagt Lea Schulze Tertilt, eine der Projektleiterinnen, auf Anfrage der Redaktion. „Jeder Baum wird dann für ein Kind ab dem Geburtsjahr 2019 gepflanzt.“

In die Erde bringen dürfen Familien ihren Baum auf einem ehemaligen Waldstück in der Nähe der alten Mellener Vogelstange selbst. Los geht es um 10 Uhr mit einer kurzen Begrüßungsansprache von Bürgermeister Hubertus Mühling (CDU). Auch die katholische und evangelische Kirchengemeinde haben laut Schulze Tertilt etwas zur Eröffnung vorbereitet. „Bis 14 Uhr darf dann gepflanzt werden.“ Interessierte sind zur Eröffnung des Babywaldes willkommen.

Finanzielle Unterstützung für das Projekt

„Parkplätze sind direkt am Babywald-Standort nicht vorhanden, sodass an der Schützenhalle oder am Dorfpark geparkt werden sollte“, sagt Schulze Tertilt. Von dort ist es jeweils ein kurzer Fußweg für Interessierte und die beteiligten Familien, die auch das nötige Handwerkszeug wie Hacke und Spaten zum Einpflanzen mitbringen müssen. Zur Verpflegung der Besucher und Teilnehmer werden Bratwürstchen, Kaffee, Kuchen und Kaltgetränke angeboten.

Das Projekt „Balver Babywald“ wird finanziell durch die Leaderregion Sorpesee gefördert. Familien zahlen 40 Euro für einen Baum (verschiedene klimarobuste Arten stehen zur Wahl). Für dieses Geld gibt es zusätzlich noch einen Verbissschutz gegen das Rehwild und ein Namensschild. Lea Schulze Tertilt: „Die Esskastanie ist der Top-Baum, gefolgt von Walnuss, Traubeneiche und der Winterlinde.“

1000 Quadratmeter große Fläche

Für den Babywald hat Landwirt Johannes Vedder-Stute ein 1000 Quadratmeter großes Waldstück zur Verfügung gestellt, auf dem vom Borkenkäfer befallene Fichten gefällt werden mussten.

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