Den Verletzten richtig helfen

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Die Kursteilnehmer übten, wie man einem verunglückten Kradfahrer einen Helm richtig abnimmt. ▪

GARBECK ▪ Bei vielen ist die Unterweisung in Erster Hilfe schon länger her – manche beschäftigten sich damit zuletzt beim Erwerb des Führerscheins. Daher wurden die Kenntnisse von fünf Rettungsassistenten aufgefrischt, die zugleich Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr-Garbeck sind.

Atemspende, Herz-Lungen-Wiederbelebung, Abnehmen eines Helms, stabile Seitenlage und Anlegen von Verbänden wurden dabei praxisnah geübt. Geleitet wurde dieser Kurs von Manuel Schmitz, stellvertretender Zugführer, der die theoretische Unterweisung vornahm: „Bei Anzeichen von Herzinfarkt oder Schlaganfall nicht warten, sondern den Notarzt anrufen, um Langzeitschäden zu vermeiden.“ Die Symptome für diese „Volkskrankheiten Nr. 1“ wurden ebenso von ihm erläutert, wie erste Behandlungsschritte. Wichtig dabei: fest anfassen und besonders bei der Herz-Lungen-Massage ganz fest zudrücken.

In drei Gruppen in der ausgeräumten Fahrzeughalle nahmen sich die 16 Teilnehmer der Aufgaben an, und führten an Puppen eine Atemspende und durch mehrfachen Druck auf den Brustkorb eine Herz-Lungen-Wiederbelebung durch. Hier standen ihnen Christoph Busche und Matthias Drenkelfuß unterstützend zur Seite. An anderer Stelle lernten sie unter Anweisung von Michael Schmale, einem verunglückten Motorradfahrer einen Helm abzunehmen und in die stabile Seitenlage zu überführen. Den richtigen Umgang mit Kopf- und auch Armverbänden zeigte Dennis Fischer. Der Abschluss fand im Übungsraum statt; dort wurden die Hilfsmittel vorgeführt, mit denen die Feuerwehr zu den Einsätzen ausrückt. ▪ Julius Kolossa

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