Erste Erwähnung Balves in Essen gewürdigt

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Vor dem hohen Barockaltar standen die Fahnen des Kolpingvereins, der Schützenbruderschaft St. Sebastian, der kfd-Frauen, der Malteser und des Männerchores.

Balve - Eine Balver Abordnung war jetzt in Essen-Werden, um die erste Erwähnung des Ortes vor 1150 Jahren in der Vita des Heiligen Ludger III zu feiern. Die städtische Delegation bestand aus fast 150 Bürgern Balves.

In der Basilika St. Ludgerus wurden sie von Propst Monsignore Jürgen Schmidt begrüßt. In einem feierlichen Hochamt zelebrierte er mit Pfarrer Andreas Schulte und Pfarrer Franz-Josef Aßmann, beide aus Balve, den anderthalbstündigen Dankgottesdienst.

Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst vom Balver Männerchor 1874 und dem Balver Kirchenchor. Vor dem hohen Barockaltar standen die Fahnen des Kolpingvereins, der Schützenbruderschaft St. Sebastian, der kfd-Frauen, der Malteser und des Männerchores. Die Fürbitten waren für die Menschen in Balve und Werden wurden von Maria Steinberg vorgetragen.

Die Festpredigt hielt Propst Schmidt. Bürgermeister Hubertus Mühling bedankte sich bei allen Bürgern, die sich an der Fahrt nach Essen beteiligt hatten. Besonderen Dank sprach er den Initiatoren Werner Ahrens von der Heimwacht Balve, Stadtarchivar Rudolf Rath, der St.-Blasius-Gemeinde sowie Michael Bathe von der Stadt Balve aus. Schließlich übergab er Propst Schmidt eine Ausgabe des Buches „Balve und sein romantisches Erbe“.

Zum Abschluss gab es für die Balver Delegation ein Mittagessen in der Zeche Zollverein. Am späten Nachmittag traten die Sauerländer die Heimreise an.

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