Erste Bilanz des Garbecker Schützenfestes 2017

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Jürgen und Sylvia Grevener begrüßten in glamouröser Gewandung ihr Volk. Der Hofstaat der Garbecker Regenten besteht aus 23 Paaren.

Garbeck - Zwei gelungene Tage lagen hinter den Garbeckern, die ihrem Schützenfest mit einem spannenden Vogelschießen und mit Jürgen und Sylvia Grevener als dem daraus resultierenden Königspaar die Krone aufsetzten.

Jeder aus dem Trio, das zuletzt dem Aar zusetzte, hätte den Titel verdient – doch Stephan Priggel und Tim Busche blieb nur, „Schalke“ zu gratulieren, der mit dem Abschuss des Vogels seine „Blau-Weißen“ zum ersten Titel in diesem Jahr führte. 

„Unsere neuen Waffen haben sich bewährt“, sagte dazu Hubertus Schulte, Vorsitzender der Garbecker Schützen. Zwei Gewehre waren neu angeschafft worden, die während des Dämmerschoppens eingeschossen worden waren. Ihre Bewährungsprobe haben die Neuen am Montag durchaus erfolgreich absolviert. Der Austausch nach 161 Schuss sei wegen eines von den Schießmeistern bemerkten technischen Fehler erfolgt, der repariert werden kann. 

Mit 187 ausgehaltenen Schuss erwies sich zudem der Vogel zäher als erwartet, und stellte die Geduld der Zuschauer immer wieder aufs Neue auf die Probe. Der Jubel am Ende war dafür umso größer, als Jürgen Grevener den entscheidenden Schuss abgegeben hatte. Mit seinem aus 23 Paaren bestehenden Hofstaat ließ sich das Königspaar aus der „Abseitsfalle“ abholen, um in der Schützenhalle den Erfolg des ersten Tages der Schützenfestsaison zu feiern. 

Obwohl seit Montag in Garbeck „Schalke“ regiert, waren Bekenntnisse zum Dortmunder Rivalen beim Festzug durchaus toleriert.

Die erste Bilanz der Schützen fällt positiv aus. „Der Samstag war mit sehr vielen auswärtigen Gästen gut besucht“, berichtete Hubertus Schulte. Und auch der Sonntag nach dem Festzug, der sich als „Abend für das Dorf“ etabliert hat, wies eine erfreuliche Besucherzahl auf. Dass sich diese wohlgefühlt haben, dazu trug erstmals die Musik auf dem Festplatz bei. In der Egerländerbesetzung mischten sich die Musiker aus Rhode unter das Schützenvolk. 

Und auch die Rhoder mit ihrem Dirigenten Robert Heite haben sich wohlgefühlt in Garbeck. „In unserem zweiten Jahr haben wir die Abläufe optimiert“, hat Heite seine Musiker vorab auf dieses Fest eingestimmt, was bei den Besuchern sehr gut ankam.

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