Langenholthausen führt Ehrung verdienter Bürger ein

Langenholthausens Ortsvorsteherin Barbara Wachauf (l.) zeichnete Anton und Maria Kleine für ihr Engagement im Dorf aus.

LANGENHOLTHAUSEN ▪ Nicht einen, sondern gleich zwei verdiente Bewohner hat Langenholthausen während seiner Maifeier am Freitagabend für ihren Einsatz zugunsten des Dorfes geehrt: Anton und Maria Kleine erhielten aus den Händen von Ortsvorsteherin Barbara Wachauf eine Urkunde und einen Gutschein für ein Wochenende in einem traditionsreichen Hotel in Fleckenberg.

1960 zogen Anton und Maria Kleine aus Affeln nach Langenholthausen und wurden dort schnell heimisch. Leicht fiel ihnen das unter anderem, weil sie den örtlichen Vereinen anschlossen, obwohl das nicht immer nach Plan verlief: So war Anton Kleine 1961 eigentlich in den Gasthof Habbel gegangen, um sich dem Männergesangverein anzuschließen. Als er später wieder zuhause war, stellte er fest, dass er die Feuerwehr verstärkte.

Barbara Wachauf ging auf weitere Stationen im Leben der Eheleute ein: Anton Kleine, zuletzt Stadtbrandmeister, war 1980 einer der Mitgründer des Musikzuges der Feuerwehr und sorgte 1982 für den Bau des Feuerwehrgerätehauses. Bei den Schützen war er als Kassierer tätig, und vor einigen Jahren gründete er den Plattdeutschen Verein mit. Außerdem engagierte er sich viel und lange im Wasserbeschaffungsverband des Dorfes. Maria Kleine war mehr als 30 Jahre in der Caritas aktiv, und zwar von der Helferin bis hin zum Vorstand.

Hier gibt es eine Fotostrecke von der Veranstaltung:

Tanz in den Mai in Langenholthausen

„Beide haben sich immer für die Dorfgemeinschaft eingesetzt,“ so Ortsvorsteherin Barbara Wachauf. Der lang anhaltende Beifall im Kaminraum der Schützenhalle zeigte, dass der Vorstand des Vereinsforums mit dieser Auszeichnung eine gute Wahl getroffen hatte.

Abgerundet wurde der Tanz in den Mai mit Liedvorträgen des MGV Eintracht und des Frauenchors sowie Aufführungen der beiden Tanzgruppen des TuS. Auch der Musikzug der Feuerwehr trug zum Gelingen bei.

Zuvor hatte Diakon Gerd Eisenberg im Dorf den neuen Maibaum gesegnet: „Er ist eine imposante Erscheinung, wie sie Langenholthausen zusteht“. Zwölf Wappen der Vereine und ein Kranz zieren das Prachtstück, das mit einem offenen Singen seiner Bestimmung übergeben wurde. Dazu stimmte der Musikzug im Wechsel mit Rebecca Schröer und Manuela Wachauf an. Und weil Liedzettel ausgeteilt worden waren, kam ein vielstimmiger Chor zustande. Wenig später in der Schützenhalle setzten die Langenholthausener den Abend fort, wobei viele Helfer zum Gelingen beitrugen. So hatte beispielsweise die Landjugend die Bewirtung übernommen. ▪ JK

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