Langenholthausen feiert Erntedank auf bayerische Art

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Viele Besucher genossen beim Ertntedankfest in Langenholthausen das Gefühl der bayerischen Lebensart, manche waren sogar in süddeutscher Tracht erschienen.

Langenholthausen - „Ein Prosit der Gemütlichkeit“ wurde in der Langenholthausener Schützenhalle am Samstag beim Erntedankfest angestimmt. „Erntedank wie in Bayern“ war das Motto, das vom ausrichtenden TuS Langenholthausen vorgegeben worden war.

Und zünftig bayerisch hatten sich zuvor auch die Festwagen und Fußgruppen von der Sokola.de aus auf den Weg durch das Dorf bis zur Halle gemacht. Dass der Jubel für die Aufmachung und Verkleidung vom Straßenrand nur sehr verhalten kam, lag daran, dass es bei dem strömenden Regen nur wenige Zuschauer gab.

Dafür war es aber später in der Schützenhalle voll. Der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr spielte zur Unterhaltung auf, die Mädchen und Jungen der Grundschule tanzten einen Schuhplattler. Dafür und für ihre Teilnahme an dem Umzug gab es einen „Sonderpreis“ des Ausrichters: Jedes Kind erhielt ein Getränk nach Wahl.

Den besten Festzugwagen aber hatte die Jury beim Männergesangverein ausgemacht; dessen Zweiter Vorsitzender Jörg Schröer nahm den Gutschein für eine Runde Bier von TuS-Geschäftsführer Dennis Zöller entgegen.

Bayerisches Erntedankfest in Langenholthausen

Durchhaltevermögen, Geschick und Glück waren gefragt in den Vereinsspielen, als in den Disziplinen Bierkrughalten, Nagelschlagen und Brezel-Weitwurf wertvolle Punkte gesammelt werden mussten. Mitmachen und Spaß daran haben war dabei alles, waren die Preise – je nach erreichtem Platz mehr oder weniger Gläser Bier – – doch eher Nebensache. Den Sieg trug auch dabei der Männergesangverein davon, gefolgt von der Freiwilligen Feuerwehr und dem Musikzug.

Etwas Handfestes gab es beim Schinkenschätzen, denn der Knochenschinken war zugleich der Hauptpreis. Den sicherte sich Hubertus Schäfer, der das Gewicht mit 5,8 Kilogramm fast genau geschätzt hatte. Für Platz zwei und drei gab es es wiederum zwei beziehungsweise eine Kiste Bier.

Beim Knobeln gab es Gutscheine für die besten Teilnehmer. Die Kinder brachten derweil die Hüpfburg an ihre Grenze, spielten Kicker oder Flipper sowie den an diesem Tag begehrten „Hau den Lukas.“ All das spielte sich drinnen ab, denn der ständige Regen ließ diesmal einen anderen Verlauf nicht zu. Dafür hielten es die Feiernden bei zünftiger Musik, knackigen Brezeln und frischem Bier in gläsernen Krügen lange aus.

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