Erntedankfest in Langenholthausen

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Die Grundschule Balve machte den zweiten Platz beim Umzug. Die Schüler sorgten für eine bunte Parade.

Balve - Ein Fest für die ganze Familie war am Samstag das Erntedankfest in Langenholthausen. „Vom Korn zum Brot“, lautete das diesjährige Motto, das von Landwirt Thomas Fabry und Bäcker Karl Grote auf dem hinteren Bereich der Schützenhalle umgesetzt wurde.

13 Stationen hatten sie aufgebaut, darunter auch eine Mühle und eine Bäckerei. An anderer Stelle wurden Landmaschinen von der Bodenbearbeitung bis zur Ernte gezeigt. Und auf dem Vorplatz der Halle war eine aufblasbare Veltins-Arena der absolute Höhepunkt. Charly Grote, Vorsitzender des TuS Langenholthausen und Schalke-Fan, hatte es möglich gemacht, diese Hüpfburg der Superlative in sein Dorf zu holen. Den Nachwuchs da wieder herauszuholen, erwies sich für die Eltern als sehr schwierig, denn: Wer einmal drin war, der wollte so schnell nicht wieder weg.

Eine riesige, aufblasbare Veltins-Arena war – nicht nur für Schalker Kinder – die Attraktion. Auf dem Vorplatz der Schützenhalle war sie der Blickfang der Langenholthausener Erntedankfestes.

Durch die Straßen machte sich zuvor der Festzug auf den Weg. Traditionell machen sich vom Schulhof der ehemaligen Grundschule Langenholthausen die Vereine mit geschmückten Wagen auf zur Schützenhalle. Die Schützenbrüder holten diesmal den ersten Preis. Auf Platz 2 kam die Grundschule Balve, die nach der Schließung des Standorts Langenholthausen den Kontakt zur Bevölkerung mit einer Teilnahme am Erntefest aufrecht erhielt, den 3. Platz belegte der DRK-Kindergarten. Weitere Festzugteilnehmer waren die A-Jugend des TuS, der MGV, die Feuerwehr, die kfd, die KLJB, der Förderverein Reiten für Menschen mit oder ohne Behinderung sowie Sokola.de.

Spaß hatten alle nicht nur auf ihren Wagen, sondern auch an der Schützenhalle. Dort hatte der ausrichtende TuS Langenholthausen alles für einen Familientag vorbereitet. Dazu trugen neben dem blau-weißen luftigen Spieleparadies auch ein Kinderschminkstand sowie eine Tombola mit 200 Preisen bei. Beim Schätzspiel wurde gefragt, wie viele Getreidekörner in 97 Paderborner Broten verarbeitet waren. Am Abend klang das Fest mit einer Party aus, bei der ein DJ auflegte. - Von Julius Kolossa

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