Erneuter Feuerwehreinsatz in Asylunterkunft

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Balve - Angebranntes Essen auf dem Herd sorgte wieder für einen Einsatz der Feuerwehr. Diesmal war es die Brandmeldeanlage in der Asylunterkunft in Beckum, die die Wehr am Donnerstagvormittag auf den Plan rief.

Die Löschgruppen Balve, Beckum und Volkringhausen rückten aus, um den vermeintlichen Brand zu löschen. Bei Eintreffen der Wehr unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Frank Busche stellte sich schnell heraus, dass die Rauchentwicklung, die den Brandmelder ausgelöst hatte, durch angebranntes Essen auf dem Herd hervorgerufen worden war. 

Nach einer Kontrolle und der Wiederinbetriebnahme der Brandmeldeanlage konnten die Feuerwehrkameraden nach 31 Minuten den Einsatz beenden und in die Feuerwehrgerätehäuser einrücken. 

„Solche Fehlalarme lassen sich leider nicht verhindern“, sagte Wehrleiter Frank Busche auf Anfrage unserer Zeitung. Das Problem sei, dass immer wieder neue Menschen in die Asylunterkünfte ziehen, die mit dem Handling der Brandmeldeanlage nicht vertraut seien. „Aus ihrer Heimat kennen einige solche Sicherheitsmaßnahmen schlicht nicht“, begründet Busche, warum die Wehr immer wieder zu den Flüchtlingsunterkünften im Stadtgebiet ausrücken muss. 

Einsätze dauern im Schnitt eine Stunde 

Ärgerlich seien diese Fehlalarme nicht nur für die aktiven Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr, sondern auch für die jeweiligen Arbeitgeber. So dauere ein solcher Einsatz mit Ein- und Ausrücken im Schnitt gut eine Stunde. In diesem Zeitraum fehlt der Feuerwehrmann an seinem Arbeitsplatz.

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