Erneuerung des Oberbaus: B 229 sechs Wochen gesperrt

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Auf der B 229 hat Straßen.NRW auf dem Stück zwischen Langenholthausen und Balve Sanierungsbedarf ausgemacht, lässt die Arbeiten unter Vollsperrung durchführen.

Balve - Die Bundesstraße 229 soll in diesem Jahr auf einem zwei Kilometer langen Abschnitt zwischen Langenholthausen und Balve saniert werden. Um die Arbeiten durchführen zu können, muss die viel befahrene Strecke für rund sechs Wochen gesperrt werden.

Einen Termin für die Arbeiten und damit auch für die Sperrung gibt es allerdings noch nicht. Das erklärte der Landesbetrieb Straßen.NRW in dieser Woche auf Anfrage unserer Zeitung. „Die Maßnahme muss noch ausgeschrieben und anschließend vergeben werden“, sagte Karl-Josef Fischer, Pressesprecher der für Balve zuständigen Straßen.NRW-Regionalniederlassung Südwestfalen. 

Die Maßnahme sei erforderlich, weil der Oberbau der B 229 in diesem Bereich schadhaft sei und deshalb erneuert werden müsse. „Wir gehen davon aus, größtenteils nur die Deck- und Binderschicht austauschen zu müssen. Die Tragschicht ist – wenn überhaupt – nur in wenigen Teilbereichen schadhaft, so dass die Sanierungsmaßnahme mit den veranschlagten sechs Wochen recht schnell gehen dürfte“, sagte Fischer. 

Straßenbreite ist zu gering

Die Arbeiten müssten bei einer Vollsperrung durchgeführt werden, weil die Breite der Straße nicht bei mehr als 8,50 Metern liege. „Erst ab dieser Grenze ist es aus arbeitsschutzrechtlichen Gründen möglich, den Verkehr über eine mobile Ampelanlage zu regeln und einspurig am Baustellenbereich vorbeizuführen“, erklärte Fischer. Andernfalls müsse gesperrt und eine Umleitungsstrecke ausgewiesen werden. 

Kosten soll die Oberbausanierung der Bundesstraße 229 zwischen Balve und Langenholthausen rund eine halbe Million Euro. 

Auch Minikreisel kommt in diesem Jahr 

Ebenfalls in diesem Jahr umgesetzt werden soll der Minikreisel an der Sparkasse, wo die B 229 und die K 12 zusammenkommen. „Die Arbeiten sollen 2018 begonnen und abgeschlossen werden. Einen genauen Zeitraum kann ich aber auch für diese Maßnahme noch nicht nennen“, sagte Fischer. Bisher war von einer Durchführung der Maßnahme in den Sommerferien die Rede gewesen. 

Die Gesamtkosten in Höhe von etwa 300 000 Euro trägt zu zwei Dritteln der Landesbetrieb und zu einem Drittel der Märkische Kreis. Die Stadt Balve kommt für die Umsetzung der Gehweganpassung auf.

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