Polizei beobachtet Handel mit Drogen in Balve

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Die Freifläche gegenüber dem Rathaus in Balve steht unter Beobachtung.

Balve - Eine Insel der Glückseligkeit sei Balve nicht, „denn auch hier gibt es eine Drogenszene, die wir im Blick haben“, stellte Polizeisprecher Dietmar Boronowski im Gespräch mit unserer Zeitung fest.

Rathausplatz, Bahnhof und das Schulzentrum am Krumpaul seien die neuralgischen Punkte. „Wir sind nicht untätig“, sagte er zur Arbeit der ermittelnden Kollegen, die die Drogenszene in Balve seit mehreren Jahren im Visier hätten. Auch das Jugendkommissariat wisse um den Handel mit Drogen, auch wenn der Pressesprecher aus ermittlungstaktischen Gründen dies nicht weiter ausführen möchte: „Die Ermittlungen laufen noch.“

Durchaus Verständnis hat der Polizist für das ungute Gefühl in der Bevölkerung, wenn – mehr oder weniger als offenes Geheimnis – an bestimmten Stellen gedealt werde. Boronowski möchte die Balver aber auch in die Pflicht nehmen: „Beschwerden am Stammtisch helfen uns in dieser Sache überhaupt nicht weiter – besser ist es, die 110 anzurufen, und konkret Ross und Reiter zu nennen.“ Bei Hinweisen jeder Art bestehe in der Regel und im Ermessen des zuständigen Staatsanwalts die Möglichkeit der Vertraulichkeit.

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