Polizeistreife hat Zustell-Stützpunkt in Garbeck im Blick

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Vor der eigentlichen Zustellung müssen die Kunden laut DHL-Pressesprecher Alexander Böhm keine Angst haben. Erst beim Öffnen von verdächtigen Paketen könne es gefährlich werden.

Garbeck - Was sich zurzeit hinter den Mauern des Post-Zustell-Stützpunktes im Gewerbegebiet Braukessiepen in Garbeck neben der täglichen Routine abspielt, möchte DHL-Pressesprecher Alexander Böhm nicht verraten: „Mit Blick auf die laufenden Ermittlungen können wir bezüglich unserer Sicherheitsmaßnahmen natürlich keine Auskünfte geben.“

Klar sei aber, dass die erhöhte Alarmbereitschaft auch im Zustell-Stützpunkt in Garbeck gelte, nachdem ein bisher unbekannter Täter die Post erpresst, und in Potsdam eine Paketbombe aufgetaucht ist.

„Die Behörden erhalten von uns natürlich jede erdenkliche Hilfe. Wir arbeiten eng mit ihnen zusammen“, versichert Böhm. Und auch Dietmar Boronowski, Pressesprecher der Polizei im Märkischen Kreis, unterstreicht, dass die Polizisten vor Ort den Zustell-Stützpunkt im Blick haben: „Schon allein im Rahmen der regulären Streifentätigkeit sind wir dort präsent.“

Dennoch bittet Alexander Böhm die DHL-Kunden im Raum Balve und Neuenrade um besondere Vorsicht: „Wir empfehlen, ein Paket nur dann anzunehmen, wenn der Absender bekannt ist.“ Sollte das nicht der Fall sein, rät Böhm den DHL-Kunden dazu, die Annahme zu verweigern: „Das gilt natürlich erst recht, wenn auf der Sendung überhaupt kein Absender vermerkt ist.“

Vor der eigentlichen Zustellung müssten sich die Balver und Neuenrader dagegen nicht ängstigen: „Die Pakete werden schon während des Transportes und beim Sortiervorgang gerüttelt und geschüttelt.“ Deshalb sei es – auch im Ernstfall – sehr unwahrscheinlich, dass es während der Zustellung zu einer Gefahrensituation komme. Böhm: „Erst wenn verdächtige Pakete geöffnet werden, kann es tatsächlich gefährlich werden.“

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