Bilanz für Wasser und Abwasser

Keine Anhebung der Gebühren in Balve

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Die Gebühren für Wasser und Abwasser werden in Balve nicht angehoben.

Balve - Für das nächste Jahr müssen die Balver nicht mit steigenden Gebühren im Wasser- und auch im Abwasserbereich rechnen. Die Wirtschaftspläne für diese beiden städtischen Betriebe erwarteten keine Kostensteigerungen. So stellte es Kämmerer Hans-Jürgen Karthaus während der Sitzung des Betriebsausschusses am Donnerstag dar.

Verzichten werde der Bauhof auf den Erwerb einer gebrauchten Kehrmaschine für 15 000 Euro, weil die Anschaffung nicht rentabel sei. Nun macht sich die Stadt auf die Suche nach Alternativen zum Mendener Bauhof, von dem bisher eine Kehrmaschine zum Reinigen der Straßen vor den Schützenfesten in den Dörfern und der Stadt ausgeliehen wurde.

Keine Bedenken erhoben die Ausschussmitglieder gegen die Feststellung der Jahresabschlüsse für 2016. Der Bauhof-Gewinn in Höhe von 4683,98 Euro werde zur Deckung von Verlusten verwendet, der Jahresgewinn der Abwasserbeseitigung (38 594,40 Euro) sei als Gewinnausschüttung in Form der Eigenkapitalverzinsung anzusehen. Mit diesem Ertrag war der Kämmerer nicht ganz zufrieden, sollten doch ursprünglich 60 000 Euro erzielt werden. Doch die Kamera-Untersuchung der Abwasserrohre sei ins Geld gegangen. Für das laufende Jahr rechnet Karthaus mit finanziell weniger Aufwand, sodass er erneut rund 60 000 Euro Gewinn angepeilt. Zufrieden stelle ihn dagegen der Jahresgewinn für 2016 durch die Wasserversorgung, welcher mit 10 797,84 Euro zu Buche schlage.

Die Quartalsberichte für 2017 befänden sich im „grünen Bereich“, bilanzierte der Kämmerer. Der Verlust des Wasser-Betriebes liege mit elf Prozent niedrig. Durch weitere Sanierungen des Kanalnetzes und der Hausanschlüsse wolle die Stadt den Verlust weiter minimieren.

Gut gefüllt seien die Glärbach, aus der wegen der starken Regenfälle der vergangenen Tage 1600 bis 1800 Kubikmeter täglich entnommen werden könnten, sowie der Fuhlbrauksiepen. Von dort werden täglich bis zu 200 Kubikmeter Wasser entnommen. Schließlich werden aus Menden täglich rund 350 Kubimeter Wasser gekauft, teilte der Kämmerer mit.

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