Entscheidungshilfen für die Balver Realschüler

Sebastian Schmitz und Maik Wortmann informierten die Realschüler.

Balve -   Es ist noch nicht allzu lange her, dass Sebastian Schmitz (19) und Maik Wortmann (19) die Realschule in Balve besuchten. Am Dienstag statteten sie ihrer ehemaligen Schule noch mal einen Besuch ab – dieses Mal allerdings als „Lehrer“: Sie stellten sich den Fragen der Schüler im Rahmen einer Informationsveranstaltung zum Thema „Beruf“.

Von Julius Kolossa

„Mit so vielen Leuten haben wir nicht gerechnet“, stellten sie fest. Vor insgesamt 30 Schülern der neunten und zehnten Klassen und deren Eltern stellten Sebastian Schmitz und Maik Wortmann das Theodor-Reuter-Berufskolleg in Iserlohn vor. Dort, in den schulinternen Werkstätten, absolvieren sie ihre Ausbildung zum Elektroniker für Geräte und Systeme. Die Jugendlichen befinden sich mittlerweile im dritten Ausbildungsjahr und wollen im Sommer des kommenden Jahres ihre Abschlussprüfung ablegen. Beide möchten anschließend weiter Elektrotechnik (Bachelor und Master) studieren, eventuell in Soest.

Die Aufregung der jungen Referenten legte sich schnell, als sie damit begannen, über ihre Qualifizierung am Berufskolleg zu berichten. Anschaulich stellten sie ihre Ausbildungsschritte und Prüfungen dar. Vor zwei Gruppen trugen sie ihren Bericht vor. Mit nach Hause nahmen die Realschüler viele Informationen. Die Ehemaligen konnten ihr Engagement an der Balver Realschule als Erfolg verbuchen „Es gab viele interessierte Fragen, die wir auch alle beantworten konnten.“

Es waren viele Informationen, die an diesem Nachmittag auf die mehr als 210 Schüler der vier neunten und vier zehnten Klassen der städtischen Realschule Balve einprasselten. Denn weitere neun Schulen warben an diesem Tag um die Schulabgänger. Das Hönne-Berufskolleg (Menden) stellte die Bereiche Technik, Gesundheit und Soziales vor, das Berufskolleg-Iserlohn seinen kaufmännischen Zweig, das Gertrud-Bäumer-Berufskolleg in Plettenberg, das Friederike-Fliedner-Berufskolleg in Iserlohn sowie das Placieda-Berufskolleg in Menden jeweils die Bereiche Gesundheit und Soziales. Wie die Realschüler demnächst den Weg zum Abitur einschlagen könnten, erklärten Ansprechpartner der Gymnasien in Menden (Walram), Sundern, Altena und Plettenberg.

Zwei der insgesamt zehn Schulen hatten die Realschüler vorab ausgewählt, um sich über deren Angebot näher informieren zu lassen. Und weil diesmal die Eltern Interesse an einer Teilnahme bekundet hatten, wurde die Veranstaltung erstmals vom Vormittag auf den frühen Nachmittag verlegt. Den Überblick darüber, wer, wann in welchem Klassenraum informieren sollte, hatten die Studien- und Berufsbegleiter der Realschule: Beate Uhlig, Ulla Korbella und Olaf Weber. Die Lehrer standen stets mit Rat und Tat zur Seite.

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