Sitzung in der Schützenhalle

Rat entscheidet über Bauflächen in Balve

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Auf dieser Fläche in Sanssouci soll das neue Feuerwehrgerätehaus für die Einheiten Beckum und Volkringhausen gebaut werden.

Balve – Viele Flächen für Neubauten stehen auf der Tagesordnung der Ratssitzung in der Schützenhalle Garbeck.

So wird unter anderem über den Entwurf des in Sanssouci zu bauenden Feuerwehrgerätehauses für die Einheiten Beckum und Volkringhausen abgestimmt. 

Ab dem nächsten Jahr, wenn die Arbeiten für die Umleitung der Bundesstraße 229n von Sanssouci nach Wocklum beginnen werden, soll auch der Bau des neuen Gerätehauses erfolgen. Der Rat der Stadt hat jetzt die Aufgabe, die Entwurfsplanung zu beschließen, damit die Genehmigung für den Neubau erarbeitet werden kann. 

Teile der Hönnewiesen sollen bebaut werden

Teile der Hönnewiesen hinter dem Aldi-Markt sollen ein Wohngebiet werden. Die Stadt möchte dabei nicht auf den Kosten sitzen bleiben und daher einen Vertrag mit dem Investor abschließen, wonach dieser verpflichtet wird, die Zufahrt auf eigene Kosten herzustellen sowie den Bebauungsplan mit Anlagen erstellen zu lassen und der Stadt diese Unterlagen für den weiteren Verlauf des Verfahrens zur Verfügung zu stellen. Daneben soll der Investor die entstehenden Personal- und Sachkosten pauschal mit 300 Euro vergüten. 

Dem Planentwurf für den „Schmandsack“ muss vom Rat ebenfalls zugestimmt werden – nach bisherigem Stand musste eine Fläche im nördlichen Bereich zurückgenommen werden, um den Sicherheitsabstand zu der bestehenden Waldfläche zu gewährleisten. Eine Anbindung dieses Wohngebiets an die Kreisstraße 12 ist nun durch einen Kreisverkehr geplant. Diese Planung wurde zusammen mit dem Straßenbaulastträger Straßen.NRW vorgenommen. 

Was ist am Liboriweg möglich?

Auf Antrag der Unabhängige Wählergemeinschaft Balve (UWG) wird der Rat zudem darüber informiert, welche Möglichkeiten bestehen, Bauflächen am Liboriweg zu entwickeln. Lorenz Schnadt, Fraktionsvorsitzender der UWG, hatte dort bereits im Mai seine Ideen bei einen Ortstermin präsentiert. In den vergangenen Wochen war nun ein Dortmunder Planungsbüro damit beauftragt, eine Planung zu entwickeln. Die Ergebnisse sollen morgen präsentiert werden. 

Ebenfalls Thema im Rat wird eine Summe von 14 000 Euro sein, die die Stadt den Eltern als Beiträge für die Betreuung in den Kindertageseinrichtungen im Juni und Juli coronabedingt erlassen muss. Grund dafür war ein Erlass der Landesregierung und der Kommunalen Spitzenverbände vom 26. Mai. Die Stadt kann zwar mit einer Erstattung seitens des Landes rechnen, sofern aber diese Regelung nicht zustande kommen sollte, muss durch den Rat über eine vollständige Kostenübernahme der Elternbeiträge entschieden werden.

Die öffentliche Ratssitzung findet am Mittwoch, 17. Juni, ab 17 Uhr in der Garbecker Schützenhalle statt.

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