Engpässe im Norden des Kreises

Die Entwicklung von Gewerbeflächen in der Region war Thema beim Unternehmer-Frühstück. - Foto: Kolossa

Balve -  Über das Gewerbeflächenkonzept des Märkischen Kreises wurde beim Unternehmerfrühstück der Wirtschaftsinitiative Nordkreis (WIN) am Freitag in der Firma Paul Müller gesprochen. Jochen Schröder, Gesellschaft zur Wirtschafts- und Strukturförderung im Märkischen Kreis mbH, referierte vor 40 Teilnehmern über die Idee, als Märkischer Kreis ein solches Konzept vor dem Landesentwicklungsplan aufzustellen.

Aktuell seien insgesamt noch 115,8 Hektar an Gewerbeflächen verfügbar. Auf Balve würden 0,7 Hektar entfallen, auf Hemer 8 Hektar, Menden 2 Hektar und Iserlohn 12,5 Hektar; Gesamt: 23,2 Hektar. Die Summe der übrigen Städte und Gemeinde betrage 92,6 Hektar.

1266 (43 Prozent) produzierenden Unternehmer (28 000 Beschäftigte) gibt es es im Norden. 1675 (56 Prozent) im Süden (50 000). Zurzeit sei die Situation der Gewebebetriebe im Süden noch einigermaßen adäquat, bilanzierte Schröder. Engpässe gibt es im Norden.

Der Landesentwicklungsplan (LEP) sehe eine regional abgestimmte Flächenentwicklung für die nächsten 15 Jahre vor. Zum LEP lägen 1500 Stellungnahmen vor, die eine Überarbeitung des ursprünglichen Plans erforderlichen machten. Eventuell Ende 2015 könne mit einer Kabinettsentscheidung gerechnet werden.

In Diskussion machten sich die Unternehmer, bei denen auch Landrat Thomas Gemke, Bürgermeister Hubertus Mühling und sein Amtskollege aus Hemer, Michael Esken, sowie Mitglieder der SIHK und der JU-Bundesvorsitzende Paul Ziemiak mit am Tisch saßen, dafür stark, für die Region am Ball zu bleiben.

Dazu gehörte auch, den Einwand von Tobias Müller, Firma Paul Müller, mit nach Hause zu nehmen. Dem mache, so betonte er, nämlich die Ausstattung mit Fachkräften große Sorgen.

Von Julius Kolossa

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