Warteliste für Feriencamp nach 45 Minuten prall gefüllt

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Die Feriencamp-Organisatoren unterschrieben eine Kooperationsvereinbarung, damit das Projekt ein Erfolg wird.

Balve - Mit einem Ansturm auf die 70 Plätze, die in jeder der drei Wochen des 1. Balver Feriencamps zur Verfügung stehen, hatten die Organisatoren von OGS und Jugendzentrum gerechnet. Dass aber die Eltern, die ihren Nachwuchs für diese kostenlose Ferienaktion anmelden wollten, schon eine Stunde vor dem dafür angesetzten Termin vor dem Jugendzentrum (BJZ) ausharrten, setzte sie dann doch in Erstaunen.

BJZ-Leiter Christian Wulf gab dann angesichts der Wartenden, von denen die Letzten sich auf dem Bürgersteig anstellten, die Weisung aus, dass jeweils Zehn eintreten könnten. Und so waren nach 45 Minuten alle Plätze vergeben.

„Für jede Woche stehen etwa 15 Kinder auf der Warteliste“, ergänzte Wulf. Es war wohl das in der kurzfristig angesetzten Informationsveranstaltung am Montag bekannt gegebene Programm, das vom 17. Juli bis 4. August in der Hauptschule mit Musik, Sport und Zirkus stattfinden soll, das derart Gefallen fand. Durchaus anspruchsvoll mit Workshops, in denen auch eine Campzeitung erstellt werden kann und Grundkenntnisse für Fotos und Film vermittelt werden, ist es mehr als seichte Unterhaltung mit nur Fußball oder Schnitzeljagd.

Die Eltern standen Schlange, um ihre Kinder anzumelden.

Die Sechs- bis 16-Jährigen werden von pädagogischen Fachkräften betreut, bekommen ein warmes Mittagessen und stellen ihr in der Woche erlerntes Können freitags den Eltern vor. Durch eine Bundesförderung in Höhe von fast 46 000 Euro werden alle Kosten abgedeckt. Nur für Ausflüge zum Sauerlandpark, dem Gelsenkirchener Zoo und zu Fort Fun muss ein eigener Beitrag geleistet werden. Den aber leisteten die Eltern gern – und die auf der Warteliste hoffen, doch noch irgendwie zum Zug kommen zu können.

Offiziell wurde das Feriencamp mit einer Kooperationsvereinbarung zwischen Märkischem Kreis, OGS, Balver Jugendzentrum, VHS, Kreissportbund, Elos Musikschule und Sozialamt der Stadt besiegelt. Vertreter dieser Institutionen bestätigten mit ihrer Unterschrift, dass sie „gemeinsam Verantwortung tragen, dass dieses dreiwöchige Projekt ein voller Erfolg wird“.

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