Schießsportgruppe: In elitären Kreis aufgenommen

Landrat Thomas Gemke griff selbst zum Gewehr sprach den Verantwortlichen der Schießsportgruppe Balve ein großes Lob aus: „Der Schießstand ist eine Auszeichnung für die gesamte Region, um Nachwuchsschulung anbieten zu können.“

BALVE ▪ Die Schießsportgruppe der St. Sebastian-Schützenbruderschaft hat es möglich gemacht: der Schießstand unter der Realschule ist als „Talentinsel“ vom Westfälischen Schützenbund anerkannt worden und damit ein „Anerkanntes Trainingszentrum zur Nachwuchsförderung im Sportschießen“. 13 davon gibt es im Bereich des Schützenbundes.

Eröffnet wurde die „Talentinsel Balve“ von Stefan Buff, dem Coach und zweiten Vorsitzenden der Schießsportgruppe Balve am Samstag vor Mitgliedern, Ehrengästen, und Sponsoren. Buff betonte: „Wir sind damit ein Förderschwerpunkt für Aus- und Fortbildung für die Schützenkreise Arnsberg und Meschede“. 22 Vereine sind es, die hiervon profitieren.

Möglich wurde dies durch die Unterstützung der Stadt und der Bruderschaft. Dafür bedankte sich Brudermeister Engelbert Prinz von Croy. Zwar sei auf den bisherigen Regalen kein Platz mehr für weitere Pokale, doch könnte weiterer Platz geschaffen werden, denn: „Heute sind die Grundlagen für zukünftige Leistungen geschaffen worden.“ Die Jugendlichen ermutigte er zum regelmäßigen Training: „Ihr seid das Aushängeschild unserer Bruderschaft.“

Bürgermeister Hubertus Mühling dankte für den finanziellen und persönlichen Einsatz vieler Mitglieder, die diese Auszeichnung ermöglicht hätten. „Dadurch ist Balve in den elitären Kreis der Leistungszentren aufgenommen worden“, stellte er fest. Von einem „Schmuckstück“ sprach Landrat Thomas Gemke, mit dem gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zukunft gesetzt worden seien. Er lobte: „Der Schießstand ist eine Auszeichnung für die gesamte Region, um Nachwuchsschulung anbieten zu können.“

1991 hatte die Schießsportgruppe mit der dezentralen Schulung begonnen; seit dieser Zeit ist viel investiert worden. Besonders in den vergangenen sechs Monaten wurde die gesamte Anlage auf elektronische Zielerfassung umgestellt, und auch der Gemeinschaftsraum neu gestaltet. Vorsitzender Dieter Neuhaus: „Wir haben keine Kosten und Mühen für eine moderne und konkurrenzlose Anlage gescheut.“ Nach und nach würden nun noch Beleuchtung, Umkleideräume und Mobiliar erneuert.

Dass diese Anlage wirklich vorbildlich sei, bestätigten Dirk Terbahl von der Landesjugendleitung und Maria Jonen, Bezirksvorsitzende für Südostwestfalen.

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