Elisabeth Dippong: Abschied nach 44 Jahren in der Kita

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Der Abschied von „ihren“ Kindern fiel Elisabeth Dippong (r.) nicht leicht. Die Leiterin des Familienzentrums Heilige Drei Könige ist jetzt in den Ruhestand eingetreten.

Garbeck -  Von „ihrer“ Kindertagesstätte Heilige Drei Könige, der unter ihrer Leitung im Jahr 2008 zum Familienzentrum zertifiziert wurde, verabschiedete sich Elisabeth Dippong am Freitag.

1973 nahm sie dort, in Sichtweite der Pfarrkirche, ihre Arbeit als Gruppenleiterin auf, 1995 wurde sie Leiterin der Kindertageseinrichtung. Nachdem die Zertifizierung zum Familienzentrum erfolgreich war, entstand zwei Jahre später der Anbau für die U3-Betreuung. Und seit 2012 darf sich das Familienzentrum auch „Haus der kleinen Forscher“ nennen.

An all diesen Projekten hatte Dippong maßgeblichen Anteil. Dafür dankten ihr an ihrem letzten Arbeitstag viele Menschen. Ortsvorsteher Christoph Haarmann stellte zu den 44 Jahren ihrer Tätigkeit fest: „Sie haben stets die ersten Jahre des Lebens begleitet und das Leben bereichert.“ Mit Dippong werde Garbeck eine engagierte Leiterin verlieren, die Geschichte mitgestaltet habe. Ein Dankschön für die geleistete Arbeit gab es auch vom Träger, der Kirchengemeinde Heilige Drei Könige, sowie vom Kreisjugendamt und der Stadt Balve.

Reich beschenkt wurde Dippong an diesem Tag, zu dem sie viele Weggefährten, darunter auch den Musikverein Amicitia Garbeck, eingeladen hatte. Der Elternbeirat, die Eltern, und auch die Kinder nahmen Abschied: Sie alle wünschten ihr alles Gute für den Ruhestand. Diesen werde sie mit Schwimmen, Lesen, Musik hören und Malen genießen, verriet sie.

Ihr Amt weiß Dippong bei ihrer Nachfolgerin Insa Schmoll in guten Händen. Die 32-jährige Erzieherin aus Garbeck, die im kommenden Jahr ihren Fachwirt Erziehungswesen am Hönne-Berufskolleg abschließen wird, war eine von fünf Bewerberinnen für diese Stelle. Den Arbeitsalltag im Familienzentrum hat sie bereits kennengelernt. Ihr erster Arbeitstag wird der 7. August sein. „Es tut gut, alles in gute Hände geben zu können“, sagte Dippong.

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