Elektronische Tafeln an zwei Schulen installiert

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Matthias Hufnagel, Elektro-Experte der Stadt Balve, installierte jetzt die ersten Whiteboards an der Realschule.

Balve - Neue Technik hält Einzug in sechs Klassenzimmer der Real- und drei der Hauptschule. Sogenannte Whiteboards zum Stückpreis von etwa 4200 Euro wurden durch die Vereinigten Sparkassen im Märkischen Kreis und weitere Förderer ermöglicht.

Die Funktionsweise beschrieb Realschulleiterin Nina Fröhling als „ein Tablet in groß“. Möglich sei, Bilder aus dem Internet zu ziehen, und beispielsweise Markierungen auf einer Karte vorzunehmen oder Grenzen einzuzeichnen sowie die Ergebnisse oder Arbeitsaufgaben als Mail an die Schüler zu verschicken. Andererseits könne die weiße großformatige Fläche auch als Tafel genutzt werden.

„Der Unterricht muss darauf abgestimmt werden“, weiß die Pädagogin um die Aufgaben, die auf das Kollegium zukommen. Dazu gehöre eine intensive Schulung.

Inzwischen hat Matthias Hufnagel, Elektro-Experte der Stadt Balve, die Installation vorgenommen. Die alten Tafeln werden entweder an eine andere Stelle im selben Raum angebracht oder aber an die Grundschule verschenkt. Mit den Whiteboards sieht sich die Realschule auf dem richtigen Weg, um im Wettbewerb um Schüler konkurrenzfähig zu bleiben.

Nächstes Projekt sei die Einrichtung eines eigenen Berufsorientierungsraums. Drei Lehrer stehen als Studien- und Berufswahlentscheidungshelfer den Jugendlichen für persönliche Gespräche zur Verfügung. Bereits die Schüler ab der achten Klasse sollen in den Berufsentscheidungsprozess einbezogen werden.

Von Julius Kolossa

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