Diakon stellt bei der kfd seinen Werdegang vor

Angelika Schulte von der kfd Balve freute sich über den Vortrag von Diakon Martin Hufelschulte. Foto: Kolossa

Balve - Über seinen Werdegang zum Priester und zu seiner Berufung sprach Diakon Martin Hufelschulte auf Einladung der kfd Balve. Weil mehr als 50 Anmeldungen vorlagen, fand diese Veranstaltung nicht im Marienheim, sondern im Pfarrheim statt. Hier stellte der 38-jährige Geistliche seinen Lebensweg dar, der in Westtönnen begonnen hat.

Als jüngstes von vier Geschwistern wuchs er in diesem Dorf bei Soest auf, war viele Jahre lang Messdiener und später auch Küster der St-Cäcilia-Gemeinde. Im Alter von 17 Jahren ließ er sich zum Energieelektroniker ausbilden. Danach war er für Flurentschädigungen beim Bau von Überlandleitungen zuständig.

2009 entschied er sich dann dafür, Priester zu werden. Das sei ein längerer Prozess gewesen, sagte Martin Hufelschulte. Unter anderem in Rom und Lourdes orientierte er sich über seinen weiteren Lebensweg. Für ihn bedeutete dies, weiter zu lernen. Im Alter von 32 Jahren studierte er in Lantershofen, einem Haus für Spätberufene aus allen deutschen Bistümern. Anschaulich stellte Martin Hufelschulte seine Biografie mit vielen Fotos dar. Seine Zeit im Pastoralverbund Balve-Hönnetal neigt sich ihrem Ende zu. Im Oktober fährt er im Rahmen seiner Priesterausbildung für sechs Wochen nach Fulda. Danach ist er noch bis Mitte April in unserer Region tätig. Zum Priester geweiht wird der Pfingsten 2015. „Nach dem Mittagessen der Priesterweihe wird erst bekannt gegeben, wo ich als Vikar tätig sein werde“, teilte er mit. Fünf Jahre wird er an dieser Stelle bleiben, dann ist ein Wechsel vorgeschrieben.

Die Zuhörer des Vortrags, unter denen auch ein Mann war, beendeten den Tag mit einer Andacht in der St. Blasius-Kirche, die der Diakon zelebrierte. Im Oktober steht im Programm der kfd zunächst das Rosenkranzgebet in Stockum am Mittwoch, 15. Oktober, und am Freitag, 24. Oktober, „Spirituell & Spirituosen“ mit Birgit Rapp.

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