Eisenbahnfreunde Hönnetal verteilen im Zug Geschenke

Auch die Mitarbeiter der Bahn durften sich über weihnachtliche Leckereien freuen. - Foto: Kolossa

Binolen -  „Da ist er – der Weihnachtsmann kommt!“, aufgeregt waren am Mittwoch die Mädchen und Jungen, die sich in der Hönnetalbahn die Zeit bis zur Krippen- oder Messfeier am Heiligabend in der Hönnetalbahn verkürzten. Mit den Eltern oder Großeltern nutzten sie die Zustiegsmöglichkeiten an den Haltepunkten von Neuenrade bis Fröndenberg – mit Garantie, während der Fahrt vom Weihnachtsmann beschenkt zu werden.

450 Tüten voller Süßigkeiten wurden in dieser vierstündigen Aktion verteilt – im inzwischen 21. Jahr in Folge durchgeführt von den Eisenbahnfreunden Hönnetal. Verpflichtet wurden als Weihnachtsmänner Rüdiger Lenk aus Balve und Rüdiger Vollmer aus Menden. Außerdem sorgten hinter den Kulissen viele Mitglieder der Eisenbahnfreunde dafür, dass stets genügend Glühwein und Kinderpunsch vorrätig war. Am Bahnhof Binolen galt es im Stundentakt, die Vorräte aufzufrischen.

In manchen Familien ist es inzwischen Tradition, am Heiligabend mit dem Weihnachtsmannzug durch das Hönnetal zu fahren, und den Kindern ein nur einmal im Jahr stattfindendes Ereignis zu ermöglichen.

Vor Freude strahlten die Kinder über ihr Geschenk nach teils anfänglicher Zurückhaltung vor dem großen Mann mit dem weißen Bart, doch mit Papa oder Opa an der Seite fühlten sie sich schnell sicher. Einige ganz besonders textsichere Mädchen und Jungen sangen sogar Weihnachts- oder Nikolauslieder.

Am Ende des ereignisreichen Tages waren alle Süßigkeitentüten verschenkt, und Jung und Alt auf das Weihnachtsfest eingestimmt. Und auch „zwischen den Jahren“ haben die Eisenbahnfreunde in Binolen etwas vorbereitet: Die Modellbahn fährt von heute bis Dienstag, 30. Dezember, jeweils von 13 bis 17 Uhr im „Güterschuppen“. Etwa 30 Meter lang ist die Anlage, die die Strecke von Neuenrade bis Binolen in den 1960er Jahren darstellt, und alljährlich aktualisiert wird, sodass es auch in diesem Jahr wieder viel Neues bei den Zügen und in der Landschaft zu entdecken gibt. Der Eintritt ist an allen Tagen frei. Für Besucher, die mit dem Zug anreisen, gibt es einen Kaffee.

Von Julius Kolossa

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