Fahren die Bahnen im Frühjahr?

Eisenbahnfreunde bauen weiter an ihrer Anlage

Das Modellbahn-Team der Eisenbahnfreunde werkelt im Güterschuppen weiter an der Anlage.
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Das Modellbahn-Team der Eisenbahnfreunde werkelt im Güterschuppen weiter an der Anlage.

„Es wird weiter an der Modellbahn gebaut“, sagt Johannes Schmoll. Der Pressesprecher der Eisenbahnfreunde Hönnetal fügt hinzu: „Und zwar wird weiter aufgebaut. Denn die Anlage soll bis Ostern stehen bleiben.“

Bekanntlich durften die Fahrtage zwischen Weihnachten und Silvester 2020 im Güterschuppen am Bahnhof Binolen coronabedingt nicht stattfinden, Modellbahnfreunde konnten sich nicht an den fahrenden Zügen und den vielen Details auf der insgesamt 50 Meter großen Anlage erfreuen. So blieb und bleibt dem Modellbahn-Team um Alfons Blumenkamp, Ludger Moog, Erwin van Steklenburg, Friedbert Haringhaus und Gerd Humme aber viel Zeit, um die Anlage aufzubauen und weiter an den Modulen zu werkeln.

Ein Eröffnungstermin musste schließlich nicht eingehalten werden, sodass, wie Pressesprecher Schmoll berichtet, weiter gearbeitet werde. „Das Basteln an der Anlage macht Spaß – aber es fehlt der Austausch mit den Besuchern“, verweist Schmoll auf das Wesentliche. Sobald die Möglichkeit bestehe, Publikum zuzulassen, würden die Eisenbahnfreunde alle erforderlichen Maßnahmen dafür umsetzen. „Deshalb lassen wir unsere Modellbahn auch so lange wie möglich stehen.“

Aktion für Kinder soll möglichst nachgeholt werden

Johannes Schmoll stellt außerdem fest: „Wir Eisenbahnfreunde haben nicht vergessen, dass an Heiligabend der Weihnachtsmann nicht in der Hönnetalbahn mitfahren durfte. Deshalb überlegen wir, diese Veranstaltung ersatzweise im Laufe dieses Jahres mit einem Tag der offenen Tür oder einem Kindertag in anderer Form nachzuholen.“ Doch bisher bleibe es bei Gedankenspielen, seien doch – wie für alle Vereine – bis aus Weiteres Veranstaltungen pandemiebedingt nicht möglich.

Gegenüber anderen Vereinen hätten die Eisenbahnfreunde zumindest den Vorteil, nicht auf Einnahmen aus Veranstaltungen angewiesen zu sein, um das finanzielle Überleben zu sichern. Hauptanliegen des Klubs sei nach wie vor die Förderung und der Erhalt der Hönnetalbahn. Für dieses Vorhaben steht der Vereinsvorstand im Kontakt mit dem Zweckverband Ruhr-Lippe, der für die Strecke der Regionalbahn 54 von Menden nach Neuenrade zuständig ist. „Zu Beginn des neuerlichen Lockdowns kam es zu Zugausfällen wegen Krankheit des Zugpersonals“, sagte Johannes Schmoll. „Aber es wurde Ersatz gefunden, sodass der Zugverkehr wieder reibungslos läuft.“

Vereinsleben findet per Videokonferenz statt

Das Vereinsleben beschränkt sich derzeit auf Telefonieren und das Durchführen von Videokonferenzen, um mit den Mitgliedern in Kontakt zu bleiben. Auch die Internetseite (www.efhoennetal.de) muss weiterhin gepflegt werden.

„Und wir machen uns erste Gedanken, wie wir das 110-jährige Bestehen der Hönnetalbahn im Jahr 2022 feiern wollen“, fügte Schmoll hinzu. Spruchreif sei allerdings noch nichts.

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