Eisborns Sänger trotzen schweren Zeiten

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Der Männergesangverein Cäcilia Eisborn war am Wochenende aus Anlass seines 105-jährigen Bestehens Gastgeber für 15 befreundete Chöre aus dem Raum Balve/Menden/Arnsberg. ▪

EISBORN ▪ „Der MGV von 1905 veranstaltet das Freundschaftssingen im Jahre 2010“, so begrüßte der Vorsitzende der Eisborner Sänger, Klaus Koch, am Freitag und Samstag insgesamt 15 Gastvereine. Mit „Lächeln, bitte“ eröffneten die Gastgeber den musikalischen Reigen. Allerdings sei, so Koch in seiner Begrüßung, in den vergangenen fünf Jahren nicht immer allen zum Lächeln zu Mute gewesen.

Chorleiterwechsel und Mitgliederschwund durch Alter beziehungsweise Krankheit lagen hinter dem Eisborner Männergesangverein. „Aber wir sind immer noch da“, blickte Koch zuversichtlich nach vorne. Und das bewiesen die 20 Sänger mit ihrem Chorleiter Christof Platte eindrucksvoll, indem sie sich mit zwei weiteren Auftritten („Suliko“ und „Fliedermarsch“) in das Programm einreihten.

Zu den Ehrengästen des Sängerfestes gehörten Tobias Holz und Lars Becker, Vorsitzender und Geschäftsführer des Chorverbands Hönne-Ruhr, und der Hönne-Ruhr-Kreischorleiter Michael Oel. Vom MGV Cäcilia Eisborn selbst nahmen der Ehrenvorsitzende Franz-Josef Dornsiepen, die Ehrenmitglieder Josef Rüth und Franz Wiesenhöfer sowie Ortsvorsteher Martin Danne, zugleich aktiver Sänger, teil.

An dieser auf zwei Abende gelegten Veranstaltung stand das gesungene Wort im Vordergrund, das von Paul Kluczka moderiert wurde. Der Eisborner Chor war ein hervorragender Gastgeber, der den auftretenden Chören in lockerer Atmosphäre einen unterhaltsamen Abend bot, den sie bei ihren Auftritten auch durch zusätzliche Lieder gestalten durften.

Erstmals dabei war der Keuco-Werkschor aus Hemer, ansonsten waren es neben dem Sauerländischen Polizeichor und Mitgliedern des Chorverbandes Hönne-Ruhr gute Bekannte, die den Weg in die St. Antonius-Schützenhalle gefunden hatten. Jeder Sänger und jeder Chor gab sein Bestes – der Spaß am Singen übertrug sich von den Auftretenden auf das Publikum, das begeister

t applaudierte. Es honorierte jeweils die ausgewählte Chorliteratur und den Vortrag. Dabei spannte sich der Bogen von der älteren bis in die neuere Zeit. Nach einem eigenen Auftritt des Frauenchors Eisborn gehörte dann den Sängerinnen und dem gastgebenden Cäcilia-Sängern die Bühne gemeinsam. Mit „Dona nobis pacem“ rundeten die beiden Eisborner Chöre den Abend ab. Anschließend spielte dann Alleinunterhalter Carsten Hering zum Tanz auf. ▪ JK

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