Eisborner Schützen zufrieden

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Brudermeister Andreas Danne, Königin Katharina Feldmann, das Altkönigspaar Martin und Ute Danne sowie Oberst Gisbert Sprenger jun. freuten sich über die positive Bilanz.

Eisborn -  Rundum zufriedene Gesichter gab es am Samstag bei der Abrechnungsversammlung zum Eisborner Schützenfest. „Festwirt, Küche, Schausteller und auch wir Schützenbrüder können nur über einen mehr als zufrieden stellenden Verlauf berichten“, sagte Brudermeister Andreas Danne.

Von Julius Kolossa

Die St. Antonius-Schützenbruderschaft habe 20 neue Mitglieder aus den umliegenden Ortschaften aufnehmen können – eine solch hohe Zahl an Neuaufnahmen habe es selten gegeben, sagte Danne. Weiter berichtete er: „Besonders für unsere Festmusik aus Ennest haben wir viel Lob gekommen – natürlich freut uns, dass diese sogar eine Anfrage aus Balve bekommen, uns aber nach wie vor wie in den vergangenen Jahren wieder den Vorzug gegeben haben.“

Für das scheidende Königspaar Martin und Ute Danne war es ein „ganz tolles Jahr“, für die neuen Majestäten fasste Königin Katharina Feldmann zusammen: „Es war eine super Stimmung.“ Ihr König Georg Schulte war während der Abrechnungversammlung im Urlaub in London, von dort aus ließ er dem Schützenvolk die besten Grüße ausrichten.

Die Bilanz des Schützenfestes präsentierte Schatzmeister Christoph Spiekermann. Trotz Fußball-WM wurden zwei Hektoliter Bier mehr als im Vorjahr getrunken. Unter den Likörfläschchen war in diesem Jahr die „Nachtschicht“ der Renner, ein Kirschlikör, benannt nach der gleichnamigen Tanzmusik. Bei jedem Schützenfest fällt Glasbruch an; in Eisborn sprechen die Schützen vielmehr von Glasverlust. Andreas Danne: „Uns fehlen 259 ganze Gläser.“ Weil die unter „Bruch“ verbucht werden, sind es demnach um die 50 Prozent mehr als im vergangenen Jahr.

So viel Lob und Dank die Schützen für ihr Fest von vielen Seiten bekamen, so viel gab Andreas Danne an alle Helfer zurück, und bezog dabei auch die ein, die im Speiseraum fast bis zur letzten Minute gearbeitet hatten. Allein für die Neugestaltung der Decke seien 750 Arbeitsstunden angefallen.

Jetzt müssten die Wände verputzt, der Fußboden verlegt, und die Theke gestaltet werden, erklärte der Vorsitzende den weiteren Arbeitsablauf. Ziel der Schützen sei, bis zur Jahreshauptversammlung am 17. Januar des kommenden Jahres einen komplett neu gestalteten Speiseraum vorweisen zu können.

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