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Eisborner Park soll Bauland werden - was halten Sie davon?

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Der Park an der Hauptstraße soll zu Bauland werden.

Eisborn – Paukenschlag in Eisborn: Der Park an der Hauptstraße soll zu Bauland werden. Das passt vielen Eisbornern gar nicht - und hat große Folgen.

In Eisborn darf gebaut werden. Die Stadt Balve wird den Park unterhalb der alten Schule für Wohnbau zur Verfügung stellen und dort Bauplätze schaffen. „Das ist essenzieller“, sagte Bürgermeister Hubertus Mühling mit Blick auf steigende Mieten und immer knapper werdende Flächen zum Wohnungsbau. 

Beim „Dialog vor Ort“ hatte ihn der Eisborner Thomas Kasperski darauf angesprochen, dass diese Fläche eigentlich für Freizeitaktivitäten aller Bürger dienen sollte. Das hatte der Bürgermeister vor drei Jahren verkündet. Dass die Stadt dort nun fünf Baugrundstücke ausweisen will, um in Eisborn Bauwilligen ein Angebot machen zu können, sorgte für Enttäuschung. 

"Grüne Lunge wird zugebaut"

„Die grüne Lunge wird zugebaut“, kritisierte Kasperski. Enttäuscht war auch Ortsvorsteher Martin Danne. Inzwischen sei er in Bezug auf Flächennutzung mit der Gesamtsituation in Eisborn sehr unzufrieden, sagte er im Gespräch mit dem SV. 

Denn nachdem schon der Schützenvorplatz und die angrenzende Wiese umgestaltet wurden, sollte nun der Park, auf der beim Schützenfest der Große Zapfenstreich gespielt wird, an die Reihe kommen. Dieses Vorhaben sei 2018 aber schon für zwei Jahre zurückgestellt worden. Im Herbst wurden die finanziellen Mittel für dieses Projekt aus dem Haushalt 2019 gestrichen. 

Neuer Ort für Zapfenstreich nötig

Nachdem der Bürgermeister jetzt erläuterte, was dort geplant ist, muss sich die Schützenbruderschaft auf die Suche nach einem neuen Standort für den Zapfenstreich machen. Auch das Tretbecken, das die Eisborner selbst pflegen, muss weichen, wenn dort Wohnhäuser gebaut werden. Der Stadt gehört neben dieser Fläche auch noch ein größeres Areal hinter dem alten Pfarrhaus. Es gibt nun Spekulationen, ob dieses auch für Bauplätze genutzt werden könnte. Allerdings liegt die Fläche nicht so zentral wie der Park an der Hauptstraße.

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