Tim Winiarski erster Schützenkönig der Saison

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Tim Winiarski (zweiter von links im Kreis der Insignienschützen) wurde neuer Eisborner Jungschützenkönig.

Eisborn - „Jawohl“, freute sich der 20-jährige Tim Winiarski nach einem spannenden Vierkampf am Samstag über die Königskette in Eisborn. 123 Schuss waren notwendig, um den zähen – von Alois Grote gebauten – Vogel vollständig abzuschießen.

Auch wenn am Ende eine Stunde und 24 Minuten – mit zehnminütiger Pause – verstrichen waren, war es eine kurzweilige Angelegenheit auf der Vogelwiese. Dafür sorgte auch Henrik Spiekermann, seit Februar neuer Vorsitzender der 29 Jungschützen, der von Anfang an mit auf den Vogel schoss. 

Belohnt wurde sein Einsatz mit dem Abschuss des Zepters – Henrik trat als Zweiter ans Gewehr, nachdem der bis dahin noch amtierende König Marcel Danne den ersten Schuss abgegeben hatte – und gleich den Apfel abschoss.

„Die Gemeinschaft passt“, sagte der Vorsitzende am Rande des Schießens. Dies bestätigte der neue Regent Winiarski: „Wir halten zusammen und helfen uns auch abseits der Jungschützen.“ 

Deshalb sei er auch vor vier Jahren in die Jungschützenabteilung eingetreten, betonte der frischgebackene König. Bereut habe er das keinen einzigen Tag. „Ich kann die Eisborner Jungschützen nur weiterempfehlen.“

Der neue Regent führt seine Schützen nun nicht nur ein Jahr an. Er bestimmt auch als Schriftführer die Geschicke im Vorstand. Kassenwart ist Justin Krämer, 2. Vorsitzender Julius Wiesenhöfer. Aufgerückt in die Vorstandsspitze ist Henrik Spiekermann, der das Amt des Vorsitzenden von Marius Kolossa übernommen hat. „Hier sind nette Leute“, weiß er. „Und sie sind zuverlässig.“

Dies zeigte sich am Samstag, als die jungen Schützen zahlreich am Jungschützenfest teilnahmen, mit dem zugleich die Schützenfestsaison im Stadtgebiet eröffnet wurde. Lennard Ludwig, am Samstag einer der aktivsten Konkurrenten von Winarski, sagte: „Wir sind die ersten.“

Die Krone des hölzernen Aars schoss am Samstag Manuel Sprenger mit dem 9. Schuss ab, im weiteren Verlauf fielen die Flügel an Tim Winiarski und Lennard Ludwig. Dieser wollte nach seinem Treffer schon jubeln, musste aber eingestehen: „Da hängt noch ein Rest auf der Schraube.“ Winiarski, der als Zeitsoldat im Sanitätsdienst der Bundeswehr tätig ist, holte diesen Rest zu Boden. Übrigens: Marcel Danne hatte den Vogel auf „Turbo, der Letzte“ getauft.

„Das war super“, klatschte Henrik Spiekermann mit seinen Jungschützen am Ende ab. Die Feier setzten die Jungschützen im Speiseraum der Schützenhalle fort.

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