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Anreiz für die Königswürde: Eisborner erhöhen die Beihilfe

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Von: Julius Kolossa

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Langjährige Mitglieder ehrten die Eisborner Schützen im Rahmen ihrer Versammlung.
Die Eisborner Schützen ehrten im Rahmen ihrer Versammlung langjährige Mitglieder. © Kolossa

Es ist der Versuch, den Anreiz zu erhöhen, Schützenkönig im Dorf zu werden: Die St.-Antonius-Bruderschaft Eisborn wird die Königsbeihilfe um 300 auf 1200 Euro erhöhen. In diesem Zuge wird auch der Mitgliedsbeitrag aufgestockt.

Eisborn – Die St.-Antonius-Bruderschaft Eisborn erhöht den Anreiz, Schützenkönig im Dorf zu werden. So stimmten die Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung geschlossen einem Vorschlag des Alt-Regenten Georg Schulte zu, die Königsbeihilfe um 300 auf dann 1200 Euro zu erhöhen. In diesem Zuge wird der jährliche Mitgliedsbeitrag von 20 auf 25 Euro aufgestockt.

„Eigentlich ist der finanzielle Aufwand für unseren Schützenkönig durchaus machbar“, meinte Vorsitzende Gisbert Sprenger zwar. Doch um die Königswürde noch attraktiver zu machen – da waren sich alle Mitglieder einig – könnte die finanzielle Unterstützung großzügiger ausfallen. Weil die Schützen aber nicht nur die Beihilfe erhöhen, sondern weiterhin auch eine finanzielle Grundlage für Investitionen haben möchten, wird der Jahresbeitrag erhöht.

Elektrik, Möbel und Parkettboden-Arbeiten: Es kommen einige Kosten auf die Schützen zu

Gisbert Sprenger erklärte: „Wir müssen die Elektrik im Keller der Schützenhalle erneuern. Dafür werden um die 10 000 Euro fällig. Irgendwann wollen wir auch neue Tische und Stühle anschaffen und den Parkettboden in der Halle abschleifen müssen. Auch der Zustand der Heizung ist nicht mehr der beste.“ Es kommen also einige Kosten auf die Schützenbruderschaft zu.

Das Hochfest in Eisborn wird in diesem Jahr von Samstag, 10., bis Montag, 12. Juni, gefeiert. Die Jungschützen richten den „Heiligen Abend“, mit dem an der Schützenhalle auf das Fest eingestimmt wird, am Freitag, 9. Juni, aus. Die Musik an den drei Festtagen wird wieder vom Musikzug Ennest und Trommlerkorps Eisborn sowie beim Festzug am Sonntag zusätzlich vom Tambourkorps Holzen gestellt.

„Leider hat die Band Oldies am Sonntag einen anderen Termin, sodass sie unseren Frühschoppen nicht begleiten können“, sagte Sprenger. Man sei im Vorstand auf der Suche nach einer Lösung. „Wir werden alles dafür tun, dass wir nicht lautlos sein werden“, versprach Gisbert Sprenger. Dafür leisteten auch die Mitglieder bei der Hutsammlung für die Musik während der Versammlung mit 706 Euro einen Beitrag. Die Jungschützen steuern traditionell weitere 200 Euro bei.

Bierpreis soll mit 1,60 Euro (0,2 Liter) stabil bleiben

Gerne soll der Bierpreis für das Schützenfest bei 1,60 Euro für ein 0,2-Liter-Glas bleiben. „Das Bier auf unserem Schützenfest soll so günstig wie möglich verkauft werden, denn es soll bezahlbar bleiben“, möchte der Vorsitzende eine Erhöhung des Verkaufspreises möglichst vermeiden. „Aber im Februar steht von der Brauerei die nächste Preiserhöhung an, sodass wir gegebenenfalls reagieren müssen. Denn mit einem Minus wollen und können wir nicht aus einem Schützenfest gehen.“

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