SuS Eisborn weiht sein neues Vereinsheim ein

+
Skulpturen, eine Palme, Blumen und ein riesiges Banner erhielten die fleißigen Helfer zum Dank.

Eisborn - „Ein Sportverein muss seinen jungen Spielern etwas bieten, sonst suchen die sich einen anderen Verein“. Das sind Worte, welche Ingo Rüth, Trainer der ersten Mannschaft des SuS Eisborn, und Thomas Kasperki, damaliger 1. Vorsitzender des Vereins, vor nunmehr vier Jahren schon gesagt hatten. Und der Verein hat sie aufgegriffen und etwas getan.

Nach intensiver Planung ab 2012 werde der Bau eines neuen Vereinsheims auf der „Mailinde“ umgesetzt. Eingeweiht wurde dieses jetzt am Samstagnachmittag im Rahmen eines Sportfestes. Den kirchlichen Segen erteilte Vikar Wilhelm Grothe.

Nur noch Fotos erinnern an den Zustand, welchen diese Anlage vor vier Jahren noch hatte: ein alter Aschenplatz mit einem Unterstand, der Spieler und Zuschauer vor Regen schützte, sowie zwei Flutlichtmasten. Das Ganze befand sich allerdings in einem unbefriedigenden Gesamtzustand.

Daraus ist aber nun ein echtes Schmuckstück entstanden, wie Georg Schulte, heutiger Vorsitzender des SuS Eisborn, befand. Nach insgesamt 100 Baubesprechungen in der Post-Gaststätte und ungezählten Arbeitsstunden vieler Vereins-Mitglieder, die ihre Freizeit mit den Bauarbeiten verbrachten, kann jetzt das neue Zuhause genutzt werden.

Ein gerahmtes Foto vom Vereinsheim und einen Wimpel gab es für die Helfer sowie zusätzlich ein Geschenk, welches auf die einzelnen Personen persönliche zugeschnitten war. Bauleiter Michael Krekeler bekam eine Palme, Matthias Gurski, der bis auf die Zeit der Fußball-WM immer vor Ort war, ein großes Banner mit seinem Namen. Gedankt wurde auch Bauaufsichtsleiter Eberhard Peters, Ingo Rüth, Theo Lenze, Markus Krämer, Klaus Schulte und Frank Wrede. Von ihrem „Chef“ Michael Krekeler erhielten alle anderen als Erinnerung an die langwierige und schwierige Bauzeit einen Mini-Version der Skulptur „Tony“.

1500 Euro für den SuS Eisborn gab es bei der Einweihungsfeier für das neue Vereinsheim von der Sparkasse, in deren Namen Anton Lübke zum vollendeten Werk gratulierte. Ihren Dank für alle Dorfvereine sprach Marie-Theres Schulte aus. Ortsvorsteher Martin Danne gratulierte: „Dies ist ein Vorbild für alle, die ehrenamtlich tätig sind.“

Bürgermeister Hubertus Mühling dankte für die Arbeit in den zwei Jahren, die nur in einer funktionierenden Dorfgemeinschaft geleistet werden könne, wie er betonte. Für die Zukunft wünscht er, dass die gesamte Anlage den Verein für die nächste Zeit festige.

Ein Bild machten sich am Samstag auch die Vertreter der angereisten Vereine aus dem gesamten Stadtgebiet sowie Bernd Henneböle, der Kreisvorsitzender des FLVW (Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen). Viele Geschenke nahm Georg Schulte entgegen, darunter einige Bälle. Aber auch er kam als „Manager“ des Ganzen zu Ehren: Kassierer Klaus Schulte dankte ihm gesondert. - von Julius Kolossa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare