Chorfestival mit Mix von Klassik bis zur Moderne

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Das Chorfestival zum 95-jährigen Bestehen des MGV Eintracht Langenholthausen war gut besucht. Die Zuhörer durften sich über erstklassige Darbeitungen freuen.

Langenholthausen - „Seid gegrüßt Ihr Freunde all“ – mit diesem Sängergruß begann am Freitag das Chorfestival zum 95-jährigen Bestehen vom MGV Eintracht Langenholthausen. 15 Chöre hieß der Vorsitzende Gerhard Schwartpaul an diesem Tag, fünf am Samstag willkommen.

Die in ihren grünen Sängersakkos auftretenden Gastgebern nahmen viele musikalische Glückwünsche entgegen sowie vom Vorsitzenden vom Chorverband Hönne-Ruhr, Tobias Holz, den großen Wunsch: „Ich drücke Euch die Daumen für die Suche nach neuen Sängern.“

Dabei war dieses Festival eine gute Werbung für den Chorgesang, boten doch die auftretenden Gäste doch Liedvorträge auf hohem Niveau.Fünf Frauenchöre und ein Singkreis – unter den Männerchören drei Meisterchöre mit MGV Liederkranz Affeln, MGV Cäcilia 1855 Allendorf und MGV Cäcilia Volkringhausen. Das konnte sich hören lassen.

Besonders gespannt waren alle auf den Festspielchor Balver Höhle, denn diese gemischte Chorgemeinschaft unter der Leitung von Heinz-Dieter Baumeister hatte an diesem Tag ihren ersten öffentlichen Auftritt. „Du allein“ und „Ich bin ein Fremder“ wurden vorgetragen, beide von Baumeister arrangierten Chorstücke kamen beim Publikum sehr gut an. Gerhard Schwartpaul lobte: „Das war ein sehr gutes Niveau.“ Letztlich waren alle zufrieden – in diesem Fall der Festspielchor, im Allgemeinen alle Sänger und das Publikum. Dass es in der Schützenhalle vor Chören wimmelte, war genau so wie vor fünf Jahren beim 90-jährigen Jubiläum. „Die gleiche Tendenz“, stellte der Vorsitzende fest.

Ruhiger war es da am Samstag, als sich fünf Chöre auf der Bühne abwechselten, und dabei ihr Repertoire von zwei auf drei Liedvorträgen aufstockten. Zum ersten Mal dabei war der MGV Brockhausen, der nach der Auflösung des 14 Sänger zählenden Eisborner Chores um sechs neue Mitglieder verstärkt wurde. Mit dem „Frühlingsspruch nach Dieter Hildebrandt“, dem „Holunderstrauch“ und „Marina“ hinterließen die jetzt 30 Sänger eine beeindruckende Visitenkarte.

Klassik und Moderne wechselten sich ab bei diesem Chorfestival mit mehr als 640 Sängerinnen und Sänger. Viel Beifall gab es für jeden Gast auf „seiner“ Bühne. Diese gehörte für den Rest der beiden Abende der Band „Flashlight“ aus Plettenberg, die nach dem Programm für Stimmung sorgte.

- Von Julius Kolossa

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