Einseitiges Derby: SG siegt 3:0 gegen SuS

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SG-Neuzugang Bela Solomon (Mitte) bereitete das 1:0 von Christian Jüngst mit einer mustergültigen Flanke vor.

BALVE - Der SG Balve/Garbeck hat Sonntagnachmittag am Holloh eine allenfalls durchschnittliche Leistung gereicht, um den SuS Beckum im Derby der Kreisliga A Arnsberg mit 3:0 (1:0) zu bezwingen. Die Platzherren agierten über weite Strecken der Partie zu unorganisiert, was aber nicht ins Gewicht fiel, weil die „Zebras“ aus Beckum ohne ihre Routiniers Senftleben, Steuer und Schulte viel zu harmlos blieben. Eine Standardsituation vor und eine kurze gute Phase direkt nach der Pause waren zu wenig für einen Punktgewinn.

Das musste auch der neue Trainer Markus Lage zugeben: „Wir leisten uns individuelle Fehler, haben aber kaum Chancen, keinerlei Durchschlagskraft. Ausfälle können wir einfach nicht kompensieren.“ Weil parallel die Kellerkinder Sundern II und Bruchhausen etwas überraschend punkteten, trudelt der SuS immer tiefer in Richtung Kreisliga B.

Erleichterung herrschte indes auf der anderen Seite. Die SG konnte nach drei Niederlagen endlich selbst dreifach punkten und blieb sogar ohne Gegentor. „Das war das Schönste heute“, strahle Spielertrainer Christian Jüngst, der mit zwei Treffern (39. nach prima Flanke von Solomon/90.+2 per Konter) und der Vorarbeit zu Kekliks 2:0 per Ecke (67.) maßgeblichen Anteil am Ausbau der guten Heimbilanz hatte. Jüngst aber wusste auch, dass seine Mannschaft besser spielen kann: „Wir müssen das Spiel besser in den Griff kriegen, stattdessen verzetteln wir uns. Der Sieg tut aber gut.“

Das Erfolgserlebnis drei Tage nach dem respektablen Halbfinal-Aus im Kreispokal gegen Bezirksligist Hüsten 09 (2:4) wäre höher ausgefallen, wenn Tammaro (10./62.), Cetin (22./75.), Stüeken (32.), Levermann (45.), Ceylan (75.) oder Croonen (77.) ihre Chancen genutzt hätten. SuS-Keeper Volmert verhinderte weitere Gegentreffer.

Offensiv blieb Beckum blass. Mehr als Stockebrands Kopfball nach Japes-Freistoß (28.), den SG-Zerberus Appel prima aus dem unteren Eck fischte, und eine zehnminütige Drangphase nach Wiederbeginn waren nicht zu verzeichnen. Hier wäre Appel nach Plümers strammen Freistoß beinahe ein Eigentor unterlaufen (49.). Alles in allem aber war‘s jedoch viel zu wenig für die A-Liga.

SG: Appel – Stüeken – Budde, Kelch – Cetin, Croonen, Solomon, Levermann (71. Ceylan), Tammaro – Keklik, Jüngst

SuS: Volmert – Goralski – Fälsch, M. Freiburg (83. Kandulski) – Schmidt, Japes, Daake (78. Neuhaus), Steinschulte, Plümer – Schwabbauer, Stockebrand

Schiedsrichter: Gründler (Sundern)

Tore: 1:0 (39.) Jüngst, 2:0 (67.) Keklik, 3:0 (90.+2) Jüngst

Von Lars Becker

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