Hohe Kosten

Einsatzfähigkeit gesichert: Neues EKG-Gerät für die Balver Rotkreuzler

Balves Rotkreuzleiter Julian Krämer vor dem alten (links) und neuen EKG-Gerät.
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Balves Rotkreuzleiter Julian Krämer vor dem alten (links) und neuen EKG-Gerät.

Den nächsten Einsatz auf dem Rettungstransportwagen können die Balver Rotkreuzler mit einem neuen Elektrokardiogramm (EKG)-Gerät, mit dem die Herzaktion eines Patienten aufgezeichnet wird, fahren.

Mit Unterstützung einiger Sponsoren gelang es dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) Balve, die für den Kauf des Gerätes benötigte Summe von rund 19 000 Euro aufzubringen. Die kurzfristige Ersatzbeschaffung war erforderlich geworden, weil der Hersteller des bisherigen, 20 Jahre alten EKG-Gerätes angekündigt hatte, ab sofort keine Wartungsarbeiten mehr vorzunehmen. Ein EKG-Gerät gehört aber zur Grundausstattung eines Rettungstransportwagens und muss deshalb auch regelmäßig gewartet werden.

Um einsatzfähig zu bleiben, musste das DRK Balve also schnell handeln. Die Firmen Rickmeier, Stockmeier und Chemie Wocklum, aber auch die Balver Bürgerstiftung samt Förderverein und die Balver Bürgergesellschaft Unternehmergesellschaft sagten deshalb ebenso schnell finanzielle Unterstützung zu. Letztere wurde 2012 von Wilhelm Hertin gegründet, um den Katholischen Kliniken im Märkischen Kreis die Anteile vom St.-Marien-Hospital abzukaufen und in die Bürgerstiftung übergehen zu lassen.

„Wir sind sehr stolz, mit Unterstützung von so vielen Seiten rechnen zu dürfen“, sagt Rotkreuzleiter Julian Krämer. Das neue EKG-Gerät ist für das DRK Balve nun „ein Quantensprung in Sachen Bildschirmgröße und Funktionalität“, wie Kassenwart Bernd Krämer erklärt. Denn das Gerät kann die Messdaten direkt an das Krankenhaus schicken, dass mit dem Verletzten angefahren wird. Zudem beinhaltet es ein Kohlenmonoxid-Messgerät.

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