Einmalige Chance für Langenholthausen

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Die Versammlung segnet den Vorstoß ab, dass der TuS Langenholthausen sich am Bau eines Beachvolleyballplatzes und Kleinspielfeldes auf dem Düsterloh beteiligt. ▪

LANGENHOLTHAUSEN ▪ Der TuS Langenholthausen hat in den nächsten Wochen und Monaten viel vor – das machte der Verein am Samstagabend bei seiner Jahreshauptversammlung im Gasthof Habbel deutlich. So soll nicht nur die eigene Sportanlage auf dem Düsterloh verschönert und ausgebaut, sondern auch die Strukturen innerhalb des Vereins weiter verbessert werden.

Hauptverantwortlicher dabei wird auch in den nächsten Jahren Charly Grote sein, der am Samstag einstimmig als 1. Vorsitzender wiedergewählt wurde. Ebenfalls im Amt bleibt Geschäftsführer Andreas Asshoff, der in Abwesenheit in seinem Amt bestätigt wurde. Meinolf Knecht und Paul Müller bleiben als Beisitzer erhalten.

Doch die Wahlen rückten an diesem Abend in den Hintergrund. Schon zum Beginn der Versammlung forderte der 2. Vorsitzende Meinolf Hering, dass die Struktur im Verein weiter verbessert werden und die Vereinsphilosophie vielleicht ein wenig überdacht werden muss. „Nicht nur die erste Mannschaft zählt, auch wenn sie unser Aushängeschild ist“, sagte Hering.

So sei ein gutes Umfeld bei der Jugendarbeit enorm wichtig und auch Frauen müssten verstärkt in die Arbeit mit eingebunden werden. „Beides funktioniert hier schon ganz gut“, sagte er, trotzdem müsse man versuchen weiter Leute langfristig an den Verein zu binden.

So soll der Freizeitsport vom TuS weiter gefördert und mehr Jugendtrainer ausgebildet werden. Hering: „Warum sollen wir nicht auch Frauenfußball auf dem Düsterloh anbieten?“. Verschiedene Vorhaben bei denen Hering und auch Vorsitzender Grote auf eine starke Basis setzen. „Wir haben 320 Mitglieder, das ist jeder dritte aus dem Dorf“, rechnete Grote vor.

Unterstützung von der Basis bekam der TuS-Vorstand auch bei dem geplanten Ausbau der Sportanlage auf dem Düsterloh. Hier soll in den nächsten Monaten ein Kleinspielfeld und ein Beachvolleyball-Platz entstehen. Ein Vorhaben, das von der Versammlung einstimmig abgesegnet wurde. Beide Plätze zusammen sollen zwar etwa 22 000 Euro kosten, die Kasse des TuS soll dabei aber nur minimal belastet werden.

„Die Gelder sind weitestgehend da und erste Gespräche schon geführt“, verkündete Barbara Wachauf vom Organisations-Team. Aus allen Bereichen des Dorfes käme Unterstützung, so dass das Langenholthausener Vereinsforum das Projekt endlich umsetzen könne. „Die Chance ist einmalig, um in der Zukunft dort oben super aufgestellt zu sein“, sagte Grote und machte deutlich: „Es wird ein Platz sein, an dem jeder aus dem Dorf und der Umgebung zu jeder Zeit drauf kann. Genau das wollen wir ja auch.“ ▪ jok

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