Einkaufssonntag in Balve: Verdi prüft Klage

Balve - Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi prüft eine Klage gegen den von der Stadt Balve für das Weihnachtsmarkt-Wochenende am 9. Dezember geplanten verkaufsoffenen Sonntag.

Das sagte für den Verdi-Bezirk Südwestfalen Monika Grothe, Gewerkschaftssekretärin für den Einzelhandel, auf Anfrage. Grothe teilte mit, dass dieser Antrag jetzt einem Anwalt zur Prüfung vorliege. 

„Es gibt von uns eine Stellungnahme nach einer sorgfältigen Prüfung“, wollte sich die Gewerkschaftssekretärin noch nicht dazu äußern, ob Verdi gegen den Einkaufssonntag am 9. Dezember gerichtlich vorgehen wird. Wann die Prüfung abgeschlossen sein wird, konnte Grothe nicht sagen. 

Ebenfalls überprüft würden die für 2019 in der Region geplanten verkaufsoffenen Sonntage. Als Buhmann sieht Grothe die Gewerkschaft trotz der deutschlandweit anhaltenden Klagewelle gegen verkaufsoffene Sonntage übrigens keineswegs: „Wenn die Kommunen ihre Hausaufgaben machen, kann auch nicht dagegen vorgegangen werden.“ 

Räumliche Trennung als Problem 

In Balve könnte der Verdi-Ansatzpunkt für eine Klage die räumliche Trennung zwischen dem Drostenplatz als Veranstaltungsort für den Weihnachtsmarkt und der Hauptstraße als Verkaufsfläche sein. 

Rund um den verkaufsoffenen Sonntag hatte es bereits bei der Mitgliederversammlung des Balver Fachhandels in der vergangenen Woche eine Diskussion gegeben. Letztlich sprach sich der Verein aber dafür aus, die Veranstaltung durchführen zu wollen.

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