Nur eine magere Ausbeute bei Drückjagd in Langenholthausen

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Die Strecke der Drückjagd in Langenholthausen: zwei Sauen und acht Rehe. Damit waren die teilnehmenden Jäger nur bedingt zufrieden.

Langenholthausen - „Wir wären besser auf Fische gegangen“, sagte Jörg Brandstrup am Ende der Drückjagd am Samstag schmunzelnd. Der Jagdpächter der Jagdgenossen aus Langenholthausen hatte eine revierübergreifende Jagd organsiert.

Dass ausgerechnet an diesem Tag der Regen praktisch gar nicht aufhörte, war dabei natürlich nicht von Vorteil. So fiel die Zahl der erlegten Tiere mit zwei Sauen und acht Rehen dann auch eher mager aus. 

„Bei diesem Wetter sind die Tiere fast alle in Deckung geblieben“, sagte Jörg Brandstrup. Auch er suchte Schutz vor dem Regen und stellte sich im Zelt vor der Jagdhütte unter. „Wir hatten mehr erwartet.“ Viele der 86 teilnehmenden Jäger aus dem Sauerland, dem Ruhrgebiet, Münsterland und Düsseldorf bekam kein Tier zu sehen. 

Straßen wurden gesperrt 

Die Vorbereitungen für diese Jagd waren aufwendig, wurden doch allein im Raum Balve der Schieberg, der Boberg und der Burgberg sowie die Straße zwischen der SGV-Hütte und Ortseinfahrt in Mellen gesperrt. 

Unter der Leitung des seit diesem Jahr für das Revier drei in Langenholthausen zuständigen Jagdpächters Jörg Brandstrup fand diese großangelegte Jagd, an der sich sieben Reviere beteiligten, statt. Mit organisiert wurde sie von Gerold Vogel, Alexander Simon und Rupert Vogel. 

Schäden sollten reduziert werden 

„Insgesamt wurden in diesem Jahr schon 30 Sauen und 36 Stück Rehwild geschossen“, wies der Jagdpächter auf die bisherige Bilanz für 2018 hin. Denn: „Es gibt hier sehr viele Tiere und dementsprechend viele Wildschäden.“ Mit dieser Drückjagd sollten diese Schäden reduziert werden, aber auch verstärkt die Wildschweine ins Visier genommen werden, um die Gefahr der Übertragung der Afrikanischen Schweinepest zu reduzieren. 

Aber auch hier spielte das Wetter den Jägern nicht in die Karten.

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