Eine besondere Landpartie in Wocklum

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Noch bis Sonntag läuft die Herbstliche Landpartie rund um Schloss Wocklum. An den Ständen müssen die Besucher Masken tragen.

Wocklum – Exotisch geht es zu bei dieser Herbstlichen Landpartie rund um Schloss Wocklum. Dieses Mal warten Falken, russische Wolfshunde und Uhus auf die Besucher. 

Denn Veranstalter Rainer Timpe hat es noch kurzfristig ermöglichen können, die Horus-Falknerei mit Inhaberin Klaudia Brommund als besondere Attraktion zu verpflichten.

Mit Schlossherr Jakob Graf von Landsberg-Velen eröffnete Timpe am Donnerstag die 7. Herbstliche Landpartie, zu der 123 Aussteller ihr Angebot präsentieren. „Es ist ein besonderes Jahr“, sagte Jakob Graf von Landsberg-Velen mit Blick auf die Corona-Pandemie. Coronabedingt blieb bis vor einigen Tagen auch fraglich, ob diese Auflage überhaupt stattfinden kann. 

Maximal 1300 Besucher gleichzeitig

Aber das vom Veranstalter vorgelegte Konzept, nachdem maximal 1300 Besucher gleichzeitig auf dem Gelände sein dürfen, und die damit verbundene Einbahnstraßenregelung überzeugte letztlich die Verantwortlichen beim Land NRW, die grünes Licht gaben. 

Herbstliche Landpartie rund um Schloss Wocklum

„Nach zwei Stunden haben wir bereits die Besucherzahl von 1000 erreicht“, berichtete Rainer Timpe am Eröffnungstag. Insgesamt 8000 Gäste bis zum Sonntagabend seien realistisch, auf 10 000 hofft Timpe. „Es ist noch nicht so voll“, genossen Walburga Schnitker aus Sundern und Gabi Lüddecke aus Halver ihren Wein an einem der Verpflegungsstände. 

Stammbesucher lassen sich nicht abschrecken

Beide gehören zu den Landpartie-Stammbesuchern und ließen sich auch durch die Corona-Vorgaben nicht abschrecken. „Die Atmosphäre ist ausgezeichnet“, sagten die Frauen zufrieden. Mit den geltenden Vorschriften haben sie sich arrangiert. Sie haben einen guten Platz an der Pferdekoppel gefunden. Mit Blick auf die Palmen eines Ausstellers und das Zelt der Horus-Falknerei. 

Als besondere Attraktion ist die Falknerei Horus mit ihren Tieren auf dem Gelände unterwegs.

„Flugshows sind leider nicht möglich“, erzählte Chefin Klaudia Brommund im Gespräch mit der Redaktion. Sie nahm daher drei ihrer Tiere zu einem Spaziergang über das Gelände mit. Mit Falke Ares, dem russischen Wolfshund Orion und Uhu Shari kam sie mit den Landpartie-Besuchern ins Gespräch. Und diese freuten sich, diesen Tieren einmal sehr nahe kommen zu dürfen. 

Besucher können sich voll und ganz auf das Angebot der Aussteller konzentrieren

Diese Landpartie lebt von dem besonderen Ambiente, zu dem auch das heimische Musikerduo Ania und Elo Badura auf Geige und Gitarre beiträgt. Weitere Showprogrammpunkte wie die Hubertusmesse, die Aufführungen von Chören, Jagdhornbläsern, Jazz-Musikern und weiteren Künstlern fehlen dagegen coronabedingt in diesem Jahr. „Auch Schlossführungen sowie der Besuch der Schlosskapelle sind nicht zulässig“, so Rainer Timpe. 2020 muss das Schloss ganz alleine den Rahmen für die Herbstliche Landpartie bieten, bei der die Besucher sich voll und ganz auf das Angebot der Aussteller konzentrieren können

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