„Ein gewaltiger Wechsel“: St. Hubertus-Schützenfest jetzt an Pfingsten

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König und Kassierer Marius Neuhaus, Vorsitzender Stephan Neuhaus und Schriftführer Jörg Sprenger (von links).

Volkringhausen - Die Regentschaft für den auf dem Schützenfest in Volkringhausen vom 22. bis 24. Juli ermittelten König wird kurz – das nächste Schützenfest findet bereits am Pfingstwochenende von Freitag bis Sonntag statt.

Mit großer Mehrheit entschieden 68 Schützen am Mittwoch, dass das Schützenfest verlegt werden soll. 

Damit folgten sie der Empfehlung von Stephan Neuhaus, Brudermeister, der in dieser für die Abstimmung über den zukünftigen Schützenfesttermin angesetzten außerordentlichen Mitgliederversammlung das Pfingstfest vorschlug. Nachdem vor 14 Tagen dieses Thema auf die Tagesordnung der traditionellen Sitzung vor dem Schützenfest gesetzt wurde, hatten die St. Hubertus-Schützen jetzt eine eigene Versammlung dafür angesetzt. Sie wollen mit dem Abschied der Musiker aus Garbeck nach 33 Jahren die Suche nach einer neuen Festmusik mit einem neuen Schützenfesttermin verbinden, von dem sie sich mehr Geld in der Kasse erhoffen. 

In den vergangenen Jahren hätte sich gezeigt, dass die Zahl der Besucher abnehmen würde. Stephan Neuhaus wies auf die mit Pfingsten verbundenen Vorteile hin: Volkringhausen würde das erste Schützenfest im Stadtgebiet und Umkreis absolvieren, an dem durch den Feiertag am Montag und den anschließenden Pfingstferien besonders Familien der Besuch ermöglicht würde. Das Problem mit dem zunächst angesetzten Montag als dritten Schützenfesttag, denn an drei Tagen soll festgehalten werden, wurde aus dem Weg geschafft. 

Um nicht mit der Sternwallfahrt zu kollidieren, wurde die Neuansetzung von Freitag bis Sonntag ins Gespräch gebracht. Für diese sprachen sich in der Abstimmung 39 Schützen aus. 15 waren für den Festverlauf von Samstag bis Montag. Nur ein Mitglied war für die Beibehaltung des Juli-Termins. „Ein gewaltiger Wechsel kommt auf uns zu“, fasste Stephan Neuhaus das Ergebnis zusammen. 

„Wir werden 2018 mit einer neuen Musik ein neues Fest präsentieren, mit dem dann unsere Nachfolger demnächst weiter machen können.“ Jetzt steht noch einmal das Schützenfest an, das 66 Jahre dem gleichen Ablauf folgte. Zuversichtlich zeigte sich der Vorsitzende, schnell eine neue Festmusik zu finden: „Seit dem Kriegsende hatten wir nur zwei Musikvereine hier. Hachen spielte 33 Jahre, danach Garbeck, die wir nach 33 Jahren verabschieden werden – eine Auszeichnung für uns, dass sich Musikvereine so lange bei uns wohl fühlen und hier klar kommen.“ 

Bis zur Schützenfestabrechnung, spätestens aber im Herbst soll der Name des neuen Musikvereins den Mitgliedern mitgeteilt werden. Zum Ende der Versammlung wies der Vorsitzende noch einmal auf das letzte „reguläre“ Schützenfest in zwei Wochen hin.

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