Ehrungsmarathon bei St.-Johannes- Schützen

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Die St.-Johannes-Schützen ehrten viele Mitglieder für langjährige Vereinszugehörigkeit. Die größte Gruppe der Jubilare gehört dem Verein seit 40 Jahren an.

Langenholthausen - Einen Rekord präsentierte Berthold König, Brudermeister der St.-Johannes-Schützen aus Langenholthausen, während der Jahreshauptversammlung am Samstag. Mehr als 1600 Jahre Mitgliedschaft kamen bei den insgesamt 115 Personen zusammen, die für langjährige Vereinstreue geehrt wurden.

Dass Jubilare trotz persönlicher Einladung unabgemeldet zur Versammlung in den Räumen der Schießsportanlage nicht erschienen, sorgte allerdings für eine gewisse Missstimmung, weil König deshalb viele Orden nicht persönlich überreichen konnte. „Ich hätte mir eine größere Beteiligung der Jubilare gewünscht“, sagte König. So hatten er und Hauptmann Dominik Cordes etwas weniger Arbeit als geplant mit dem Ehrungsmarathon. 

Die meisten Ehrungen nahm das Duo für 40-jährige Mitgliedschaft vor. „1978 wurde das Eintrittsalter von 18 auf 16 Jahre gesenkt“, erklärte König. Ausgezeichnet wurden Ludger Aßhoff, Michael Aßhoff, Guido Grote, Rainer Grote, Gerhard Schwartpaul, Hermann-Josef Habbel, Robert Sasse, Anton Busche, Martin Meßler, Hubertus Schäfer, Andreas Riedel, Klaus Sauer, Ralf Marek, Klaus Vorsmann, Klaus Kleine, Gerhard Sauer, Alfons Träger und Helmut Fabry. 

Mit 70 Jahren bereits deutlich länger dabei sind Franz-Josef Habbel, Günther Grote und Dr. Josef Sauer. 60 Jahre gehören Franz-Josef Schröer, Friedhelm König, Hubert Severin, Georg Marek und Ulrich Schwermann den St.-Johannes-Schützen an. Mehr als ein halbes Jahrhundert halten Ebert Ahlemeyer, Karl Klüppel, Andreas Weitz und Wilhelm Henneke den Schützen aus Langenholthausen die Treue. Immerhin schon 25 Jahre dabei sind Mario Cortina, Richard Elmerhaus, Frank Perschke, Daniel Severin, Dominik Schwermann, Philipp Niemeyer, Uwe Sitte, Elmar Schröder und Björn Weber. 

Gerhard Sauer wurde der „Orden für Verdienste“ verliehen. Gewürdigt wurde damit seine seit 20 Jahren währende Unterstützung bei verschiedenen Arbeiten rund um Heizung, Wasser und Abwasser. Den „Orden für besondere Verdienste“ bekam Klaus Vorsmann, 2. Vorsitzender. 2007 wurde er als Fahnenoffizier in den Vorstand gewählt, wurde ab 2009 für vier Jahre 2. Kassenwart, bevor er 2012 den Posten des stellvertretenden Vorsitzenden übernahm. Klaus Vorsmann sei, so Berthold König in seiner Laudatio, ein Vorstandsmitglied, das mit seinen Ideen und seiner Arbeit das Erscheinungsbild der Schützenhalle positiv beeinflusst habe. 

Während der Versammlung musste nur ein Vorstandsamt neu besetzt werden. Aus beruflichen Gründen schied Markus Schröer als Fahnenoffizier aus. Der aus den Mitgliederreihen vorgeschlagene Christian Lausen tritt dessen Nachfolge an. 

Vor der St.-Johannes-Schützenbruderschaft mit ihren 467 Mitgliedern, darunter 70 beitragsfreien Rentnern, liegt ein Jahr, das am 1. März mit der Osterfete beginnt. Es folgt am 12. Mai das Jungschützenfest, zugleich eine Vorbereitung auf das 2019 ausgerichtete Jungschützenfest des Oberen Hönnetals. Höhepunkt in 2018 wird das Schützenfest vom 2. bis 4. Juni sein. Der Schützenfestsamstag soll in diesem Jahr eine halbe Stunde eher beginnen, so dass das Antreten für 16 Uhr und die Schützenmesse für 17.30 Uhr auf dem Programm stehen. Entsprechend früher werden die Schützen an der Schützenhalle sein, wo sie auf die Abordnungen der Gastvereine warten, um diese zu begrüßen. 2018 hält für die Schützen aus Langenholthausen aber noch weitere Termine bereit. So am 31. August den Offiziers- und Königsball in der Höhle, das dorfeigene Erntedankfest am 29. September, das von den Schützen ausgerichtet wird, und der am 3. November durchgeführte Königsball für die ehemaligen Königspaare.  

Neue Investitionen sind in den kommenden Monaten nicht vorgesehen, befindet sich die Schützenbruderschaft, wie König ausführte, doch nach wie vor mitten im Umbau der Toilettenanlagen. Bereits im vergangenen Jahr wurde eine neue Notlichtanlage in der Schützenhalle installiert und auch der Neubau der Küche vorgenommen. Angeschafft wurden eine neue Reinigungsmaschine und ein großer Vorhang, mit dem die Halle unterteilt werden kann. Zusammen mit den neuen sanitären Einrichtungen soll der veranschlagte Kostenrahmen von 100 000 Euro eingehalten werden. 2019 soll die Gesamtmaßnahme abgeschlossen werden.

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