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„Ehrenamtskneipe“ in Beckum öffnet Ende Juni

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Von: Julius Kolossa

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Stellten das Konzept der Ehrenamtskneipe vor: (von links) Thomas Bianga, Stefan Henze, Georg Wortmann, David Bathe und Lukas Busche.
Stellten das Konzept der Ehrenamtskneipe vor: (von links) Thomas Bianga, Stefan Henze, Georg Wortmann, David Bathe und Lukas Busche. © Kolossa, Julius

Ein Dorf ohne Kneipe wäre möglich, ist aber nicht hinnehmbar. So zumindest lautet das Credo der Beckumer. Und entsprechend handeln sie jetzt auch.

Ortsvorsteher Georg Wortmann (CDU) und die Vorstandsmitglieder der großen Institutionen im Dorf (Schützen, Musik- und Sportverein, Feuerwehr) haben sich zuletzt mehrfach getroffen, um zu besprechen, wie die Schließung der Gaststätte König-Fabry kompensiert werden könnte.

„Ende Mai schließt diese“, sagte der Ortsvorsteher, „damit fehlt uns ein wichtiger sozialer Treffpunkt.“ Zusammen mit Thomas Bianga (Musikverein), Lukas Busche (Förderverein Feuerwehr), Fabian Henze (Schützen), und David Bathe (SuS Beckum) stellte er jetzt das ab Juni geltende Konzept einer „Ehrenamtskneipe“ vor. Zwei Mal im Monat soll jeweils von einem anderen Verein ein Kneipenabend ausgerichtet werden. Den Auftakt macht der SuS in seinem Sportheim an der „Hinsel“ am Freitag, 24. Juni. Die Anfangszeit steht noch nicht fest.

Getränke zu „ortsüblichen Preisen“

Georg Wortmann: „Mit 30 Besuchern für den Auftakt wäre ich durchaus zufrieden.“ Getränke soll es zu „ortsüblichen Preisen“ geben. Die Einnahmen aus der „Ehrenamtskneipe“ werden auf alle teilnehmenden Vereine aufgeteilt.

Auf viel Zuspruch setzt Wortmann auch bei der Dorfversammlung am Donnerstag, 9. Juni, ab 19 Uhr in der Schützenhalle. Dann soll besprochen werden, was im Dorf gut gefällt, aber auch, was anders, besser und zusätzlich gemacht werden könnte.

Was wird aus dem Waldeslust-Vereinsheim?

„Dann werden wir auch besprechen, was mit dem Vereinsheim vom Geselligkeitsverein Waldeslust passieren soll, wenn dieser Verein sich demnächst aufgelöst hat“, sagte Georg Wortmann. „Uns interessiert, ob es aus dem Dorf Ideen für weitere Nutzungen des Vereinsheims oder sogar Beckumer gibt, die sich dafür engagieren wollen.“

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