Ehemalige Amigos-Sängerin Arwen Schweitzer veröffentlicht CD 

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Arwen Schweitzer und Vitalij Engbrecht.

Garbeck/Alfeld - Arwen Schweitzer hat sich einen lang ersehnten Traum erfüllt: ihre erste CD kommt am Samstag, 15. Juli,  auf den Markt.

Zwölf von ihr geschriebene Lieder wurden von ihrer eigenen Band eingespielt – die Garbeckerin, die seit 2008 als selbständige Musikerin tätig ist und in Alfeld (Hannover) lebt, ist stolz auf ihr Werk „Vorstellung“, wie sie unserer Zeitung erzählt. 

Beim Schreiben der zwölf Lieder hat sie sich dabei Inspirationen aus dem Leben geholt. „Nur deutsche Texte“, sagt sie dazu. Das Genre beschreibt sie so: „Popmusik mit rockigem Einfluss.“ Schon mit neun Jahren wusste Arwen: „Ich will Sängerin werden.“ Sie hatte damals dieses Ziel vor Augen, das sie einige Jahre später beim Casting der Garbecker Amigos unter Beweis stellte: „Eine neue Sängerin wurde gesucht, und ich habe mich beworben.“ 

Es war damals ihr erster Auftritt, der die Jury überzeugt hat. Von 2000 bis 2008 gehörte sie danach mit zur Stimmungsband, bei der sie auf vielen Konzerten ihre Erfahrungen machen konnte. Nach dem Abitur entschloss Arwen sich, das Mikrofon weiterzugeben (Ramona Pröpper wurde ihre Nachfolgerin) und in Enschede den „Bachelor of Pop Music“ zu absolvieren. Vier Jahre dauerte dieses Gesangstudium; danach war sie deutschlandweit als Berufsmusikerin auf Tournee: „50 Auftritte absolviere ich im Jahr.“ 

Sie hat sich auf Covermusik spezialisiert, wozu auch Lieder von Helene Fischer gehören. „Mein Lieblingslied aber ist „I will survive“ von Gloria Gaynor.“ Begleitet wird sie von zwei Bands, mit einer singt sie die Schlager der 70-er Jahre, mit der anderen macht sie eine 80-er Hit Radio-Show. Dabei verlor sie nie ihr großes Ziel aus den Augen, eine eigene CD zu produzieren, was nicht ganz einfach war: „Acht Jahre lang habe ich nach einem Songwriter gesucht.“ Den hat sie schließlich in den sozialen Netzwerken mit Vitlaij Engbrecht gefunden. Der Detmolder hat sich der Musik und den Harmonien angenommen. 

Vier Jahre dauerten die Arbeiten, weitere neun Monate kamen die Studioproduktion dazu. Auf eine Plattenfirma hat Arwen Schweitzer verzichtet: „Ich konnte mich künstlerisch frei austoben.“ Dazu gehörte auch, dass sie ihre eigene Band „Freiminute“ aufbaute. Jetzt gilt es, sich einen Namen zu machen und auf vielen Bühnen zu spielen. Ihre Heimat Garbeck verliert sie dabei nicht aus den Augen, könnte sie sich doch vorstellen, langfristig auch einmal dort auftreten zu können. „In der Höhle zu spielen – das wäre ein Traum!“, stellt sie ihre Vision dar. 

Doch davor steht zunächst einmal ihr neues Ziel, das zweite Album, das sie demnächst aufnehmen wird. Mehr zu Arwen Schweitzer gibt es auf www.freiminute-band.de. Das Album „Vorstellung“ kann dort gekauft werden, außerdem ist es bei den Streaming-Diensten verfügbar. 

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