Das Drostenhaus ist verkauft

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Das Drostenhaus in Balve hat einen neuen Besitzer. Alfons Rath, Geschäftsführer der Planbau, verkaufte die Immobilie jetzt an Unternehmer Matthias Camminady.

Balve - Das ging schnell: Innerhalb eines Monats wurde das Drostenhaus verkauft. Der mit dem Verkauf beauftragte Makler Helmut Schäfer hatte nicht einmal die Gelegenheit das Exposé ins Internet zu stellen, so schnell war ein Interessent zur Stelle. Und mit diesem, Matthias Camminady, kam dann auch der Verkäufer, die Planbau, ins Geschäft.

Auf dem Mellener Schützenfest kursierten erste Gerüchte darüber. Unsere Zeitung fragte nach. „Wir gönnen ihm, dass er Erfolg damit hat“, sagte Alfons Rath, Planbau-Geschäftsführer, am Mittwoch auf Anfrage. 

Immobilie als Altersvorsorge 

Von Matthias Camminady wurde das Kaufinteresse bestätigt, der Vertrag müsse jedoch noch unterschrieben werden. „Das Drostenhaus ist meine Altersvorsorge als Unternehmer“, sagte er dazu. Und weiter: „Es ist keine emotionale Entscheidung gewesen, sondern nur eine rationale.“ 

Matthias Camminady, neuer Besitzer der Immobilie.

Camminady möchte die bestehenden Mietverhältnisse fortsetzen, zudem die Wohnungen renovieren lassen. Für den Männerchor 1874 Balve als Obermieter im Dachgeschoss aber ändert sich nichts. Dafür überlegt der neue Eigentümer, wie der Drostenkeller wieder neu belebt werden kann. „Ich bin auch der Stadt gegenüber ganz offen, wenn sie im Drostenhaus Mietfläche haben will“, sagt Matthias Camminady zu seinen weiteren Überlegungen. 

Auch die Stadt hatte Interesse

Die Stadt hatte bekanntlich ebenfalls großes Interesse gezeigt, das Drostenhaus samt Grundstück zu erwerben und dort Büros für die Angestellten zu schaffen sowie das Bürgerbüro einzurichten. Die gebotene Summe von 280 000 Euro war dem Eigentümer jedoch deutlich zu wenig. 

Matthias Camminady legte nach Informationen unserer Zeitung nun ein deutlich besseres Angebot vor, dass es zu einer Einigung mit Alfons Rath kam. 

Der Kaufvertrag wird eventuell noch in diesem Monat unterzeichnet, mit dem Verlauf der Verkaufsverhandlungen zeigte sich Alfons Rath zufrieden.

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