DRK: Guter Draht nach Neuenrade

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Im Rahmen der Mitgliederversammlung des DRK wurden verdiente Mitglieder mit den sogenannten Auszeichnungsspangen geehrt.

Balve -  „Wir als DRK-Ortsverein Balve stehen gerne bereit, wenn Veranstalter aus Neuenrade einen Sanitätsdienst benötigen“, machte Rainer Schäfer, Ortsvereins-Vorsitzender während der Mitgliederversammlung Werbung in eigener Sache. Dass die Balver sich in der Nachbarstadt schon einen guten Namen gemacht haben, zeigte sich beim dortigen Schützenfest, wo 317 Dienststunden geleistet wurden.

Die 38 Aktiven haben, so der Jahresbericht der Rot-Kreuz-Leitung, bisher 2600 Stunden bei 19 Sanitätsdiensten geleistet. Herausragend war das Optimum, mit 20 Helfern an jedem Turniertag. Matthias Maslow: „Allein hier wurden 888 Stunden absolviert.“ Auch beim Unfall in Balve-Süd waren die Rotkreuzhelfer vor Ort sowie bei der Bombenentschärfung in Dortmund und in Unna-Massen beim Aufbau einer Altkleiderkammer. In diesem Jahr stehen noch zwei Dienste beim Festival der Liebe in der Garbecker Schützenhalle aus. Ausgebaut werde der Kontakt mit dem DRK-Neuenrade.

Für den Blutspendedienst stellte Karl Würminghausen fest, dass bisher 64 Spender weniger als im Vorjahr teilgenommen haben: „Wir sind aber zuversichtlich, bei den noch ausstehenden vier Terminen wieder den Stand von 2012 erreichen zu können.“

Dass der Ortsverein mit einem Überschuss das Jahr abgeschlossen hat, belegte Bernhard Krämer. Erträge aus Sanitätseinsätzen, Kleidersammlungen und Blutspendediensten standen Ausgaben unter anderem für den Kindergarten in Langenholthausen, die Unterkunft in Garbeck, die Garage in Balve sowie für Sanitätsmaterial, Dienstkleidung, Versicherungen und Kosten für die Fahrzeuge gegenüber. „Leider ist der KTW nicht durch den TÜV gekommen, und muss demnächst ersetzt werden“, stellte der Kassenwart einen für 2014 anvisierten Posten in Aussicht. Außerdem: Gebäudeunterhaltung, Material, Kleidung und Versicherungen.

„Wir gehen von sinkenden Blutspendezahlen aus“, rechnete Bernhard Krämer vor. „Diese Mindereinahmen können wir aber durch steigende Sanitätseinsätze kompensieren.“ Sein Ziel sei eine „gesunde Null“, wobei im nächsten Jahr „akribisch die Einnahmenseite beachtet“ werde.

Wieder gewählt wurde der stellvertretende Vorsitzende Stephan Elend, offiziell bestätigt wurde Christian Lübke als Rotkreuz-Leiter und Matthias Maslow als sein Stellvertreter. Und Julian Krämer und Matthias Maslow wurden nach erfolgreich besuchtem Gruppenführerlehrgang zu Gruppenführern ernannt. Michael Voss, Zugführer der ersten Einsatzeinheit, nahm die Ernennung mit Übergabe der Dienstabzeichen vor. Er verlieh außerdem Urkunden und Auszeichnungsspangen an Karl Würminghausen (55 Jahre Mitgliedschaft), Stephan Elend und Bernd Krämer (35 Jahre), Christian Lübke (10 Jahre), Julian Krämer sowie Thorsten Lübke (5 Jahre).

Von Julius Kolossa

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