DRK-Aktion: "Balver helfen Balvern"

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Hoffen auf neue Fördermitglieder (von links): Stephan Elend, stellvertretender Vorsitzender, Karl Würminghausen, Blutspendebeauftragter, Bernhard Krämer, Kassierer, und Vorsitzender Rainer Schäfer.

Balve: Um mehr Förfdermitglieder zu bekommen, schließt sich der Balver Ortsverein des DRK einer großen Werbekampagne an.

Der Ortsverein Balve des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) finanziert seine Unterkunft, die Wartung der Fahrzeuge und die Ausstattung seiner aktiven Mitglieder durch Spenden, Zuschüsse und Förderbeiträge. Die Förderer liegen den Balvern besonders am Herzen. Die geläufigere Bezeichnung – passive Mitglieder – würde diesem Personenkreis nicht mehr gerecht, sagte Schatzmeister Bernhard Krämer am Dienstag. „Ohne Fördermitglieder würde unser System zusammenbrechen“, stellte er diese in den Mittelpunkt.

 Um weitere Förderer zu gewinnen, schließt sich der Ortsverein Balve der groß angelegten Werbemaßnahme des Kreisverbands Altena-Lüdenscheid an. Zwei Wochen lang werden sechs auswärtige Mitarbeiter jeweils montags bis samstags von Haus zu Haus gehen, um für den DRK-Ortsverein Balve zu werben. „Sie tragen DRK-Dienstkleidung und können sich ausweisen“, so Bernhard Krämer. „Wir hoffen, dass sie freundlich empfangen werden, wenn sie ihr Anliegen vortragen wollen.

Bargeld werden sie allerdings auf keinen Fall annehmen.“ Ziel sei vielmehr, mit regelmäßigen monatlichen Beiträgen über einen längeren Zeitraum Planungssicherheit zu schaffen. Dabei lege jeder den Förderbeitrag im Rahmen seiner Möglichkeiten selbst fest. Somit werde ein Beitrag geleistet für die Entwicklung des DRK in Balve. Dazu gehört auch der Rettungstransportwagen; „eine rollende Intensivstation für die Erstversorgung“. Jedes Jahr stehen Reparaturen und der Austausch von Verbrauchsmaterialien an. „Eine Dauer-Kostenstelle“, fasste der Ortsvereinsvorsitzende Rainer Schäfer zusammen. Darüber hinaus soll in energiesparende Kochgeräte investiert werden, um die Versorgung bei Einsätzen sicherstellen zu können. „Und dann ist da noch die Aus- und Fortbildung des Sanitätsdienstes, die wir gewährleisten müssen“, fügte Bernhard Krämer hinzu.

Die Liste der Ausgaben sei lang. Zwar fließen Zuschüsse, doch müsse der größte Anteil vom Ortsverein selbst aufgebracht werden. Wunsch: 100 neue Unterstützer „Wir haben lange Zeit keine Werbung gemacht“, gab der Kassenwart zu. Jetzt möchten die Rotkreuzler wieder ins Bewusstsein der Bevölkerung rücken, wobei sie ihre Tätigkeitsfelder bekannter machen möchten: die Kleiderkammer, die Katastrophenschutz- und Sanitätseinheit, den Kindergarten in Langenholthausen und die Tagespflege im Gesundheitscampus. „Dafür hoffen wir auf Anerkennung der Bürger“, wünscht sich Krämer. „Wenn ich mir etwas wünschen dürfte: 100 neue Fördermitglieder könnten es schon sein“, sagte der Schatzmeister. Schließlich stehe die Aktion unter dem Motto „Balver helfen Balvern.“

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